Die 50 besten Punk-Alben aller Zeiten – Finale!


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Black Flag – „Damaged“ (SST, 1981)

Ein Frontalangriff auf den Billboard-Rock, den Mythos Kalifornien und den American dream unter Reagan. Black Flag, durch ihr ikonografisches Logo längst zur Marke geworden, sägen an den sozial-moralischen Grundfesten der Gesellschaft: Nie zuvor war Punkrock antiautoritärer als in „Rise Above“ gewesen, vulgärer als in „Six Pack“ und „T.V. Party“ und von einem derartigen Egozentrismus durchsetzt wie in „Gimmie Gimmie Gimmie“: „I need some more/ Gimme gimme gimme/ Don’t ask what for“, keift Henry Rollins. Vom Fan aus dem Moshpit hatte er es bis zum Sänger gebracht, den Spirit der Szene verkörperte er wie kein Zweiter. Drogen, Teenage-Angst, Delinquenz – laut „Damaged“ ist die amerikanische Jugend äußerst schadhaft.

Sehen Sie in unserer obigen Galerie: die 50 wichtigsten Punk-Alben aller Zeiten, Teil 2. Unten: Teil 1:

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Sid Vicious: Der mysteriöse Tod des Sex-Pistols-Bassisten

Am 1. Februar 1979 wachte Sid Vicious im Rikers Island Detention Center in New York City auf, in dem er wegen Mordverdachts einsaĂź. Die Tage, die bis zu diesem Zeitpunkt hinter ihm lagen, waren ein wahrer Albtraum gewesen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, seine Freundin Nancy Spungen ermordet zu haben, doch Sid erinnerte sich nicht an die Tat. Zum angeblichen Tatzeitpunkt war er vollkommen high und nicht mehr im Besitz seiner geistigen Fähigkeiten. Das Einzige, an das er sich erinnern konnte, war Nancys Leiche, die er nach dem Aufwachen fand. Der Gedanke, dass er der Täter sein könnte, terrorisierte ihn…
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