Die CD im Heft: „Rare Trax – Rare Giants“


von

1. MOONDOG

„Duet“

Es ist das Verdienst von Honest Jon’s, dass wir uns heute wieder mit Moondogs Musik beschäftigen. Auf „More Moondog“ finden sich rare Aufnahmen aus den 50er-Jahren, auf denen der legendäre Komponist und Musiker erstaunlich zugänglich und poppig klingt.

2. ELMORE JUDD

„Disco In 4 Pieces“

Innovativen funky Lo-Fi produziert der Brite Elmore Judd. Dass Honest Jon’s nicht nur eine feine Nase für in der Versenkung verschwundene Musiker hat, sondern auch neue Künstler entdecken kann, zeigt sein Album „Insect Funk“.

3. LORD BEGINNER

„General Election“

Für viele Freunde des Labels die Ein- stiegsdroge: die „London Is The Place For Me“-Compilation-Reihe, die Migranten-Musik aus der Karibik und Afrika vorstellt, die in den 50er- und 60er-Jahren auf britischen Kleinstlabels veröffentlicht wurde.

4. TREMBLING BELLS & BONNIE ‚PRINCE‘ BILLY

„I Can Tell You’re Leaving“

Folk, Rock, Psychedelik, Schönheit, Krach, Sex, Humor, Quatsch: Tradi- tioneller Folk trifft auf klassischen Country, mittelalterliche Harmonien auf Rock’n’Roll – kein Wunder, dass Will Oldham gerne bei den Trembling Bells gastiert.

5. ROCKET JUICE & THE MOON

„Poison“

Damon Albarn im Trio mit Flea von den Red Hot Chili Peppers und Tony Allen, Fela Kutis genialem Drummer. Am Mischpult: Mark Ernestus von Rhythm & Sound. Ein Album voll verrückter Afro-Disco, irrem Space-Jazz und tollen Performances von Gastmusikern wie Erykah Badu oder dem Hypnotic Brass Ensemble.

6. MUKUNGUNI

„Mwanzele“

Feldaufnahmen von Musikern der Mijikenda-Stämme, die rund um das Dorf Mukunguni herum an der Küste Kenias leben. Zu hören sind Lieder, die bei Krankheiten Genesung verschaffen sollen, Ge- brauchsmusik für Hochzeiten so- wie Liebes- und Totenlieder.

7. SIMONE WHITE

„Flowers In May“

Auch die auf Hawaii geborene Folksängerin Simone White veröffent- licht auf dem Londoner Label. Ihr letztes Album, „Silver Hands“, ist ihr mutigstes, da die zuvor nur vorsichtig eingesetzten elektronischen Elemente darauf stärker hervorstechen.



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David Bowie Von Lou Reed David Bowies Beitrag zum Rock’n’Roll: Witz und Sophistication. Er ist clever, aber er ist auch ein wahrer Musiker, und er kann wirklich singen. Und das mit einer riesigen Spannbreite: Ich mag den Ton von Ziggy Stardust, aber David hat noch ganz andere Stimmen. Selbst die eines Crooners, wenn er will. Und einen Sinn für Melodie, an den niemand sonst im Rock’n’Roll rankommt. Manche seiner Melodien könnten die meisten überhaupt nicht singen. Androgyn waren viele im Rock, angefangen mit Little Richard, aber David hat dem Ganzen seine eigene Patina verliehen, um’s mal vorsichtig auszudrücken. Er hat…
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