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Folge 9: Ren Harvieu. Die Adele noir aus Manchester

Vereinfacht ausgedrückt könnte man sagen, dass Ren Harvieu eine Art Adele noir ist. Schwarze Vogelnesthaare, weißer Teint, den Blick verloren ins Nirgendwo gerichtet – eine mysteriöse Femme fatale wie aus einem Film von David Lynch. Dann erfahren wir, dass die Sängerin nicht in einer Kneipe am Rand der texanischen Wüste aufgewachsen ist, sondern aus Salford in der Nähe von Manchester stammt.

Das Meiste hat die 20-Jährige dort von ihrem Vater gelernt, einem irischen Folksänger. Später gewann Harvieu ein paar Talentwettbewerbe, nahm im Studio eines Freundes einen Song auf, stellte ihn auf ihre MySpace-Seite − und lernte so ihren späteren Manager Paul Harrison kennen. Dieser Song war „Through The Night“, ein erhabenes Stück Dream-Pop, das einen nicht mehr loslässt.

Eine typische Web-2.0-Blitzkarriere nahm ihren Lauf: Harvieu spielte einen Song mit dem Rapper Nas ein, der sich im Netz in ihre Stimme verliebt hatte, tourte mit Glasvegas, wurde gar ohne Albumveröffentlichung für das Glastonbury-Festival gebucht.

Dann passierte es: Bei einem Ausflug stürzte Harvieu, brach sich zwei Wirbel. Die Ärzte sagten, sie werde nie wieder laufen können, doch wie durch ein Wunder erholte sich die Sängerin. Im Krankenhaus rief einer ihrer Helden an. Johnny Marr hatte „ Through The Night“ gehört. Der Ex-Smiths-Gitarrist ist nicht der Einzige, der glaubt, dass 2012 das Jahr der Ren Harvieu wird.

Wir stellen Ren Harvieu in unserem Artist To Watch Special: 12 für 2012 vor. Hier finden Sie die bisherigen Folgen:


20 große Irrtümer der Popgeschichte

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