Die Oscar-Auftritte von U2, Karen O, Pharrell Williams und Co – die Videos


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Wir fassen zusammen: Die Oscar-Nacht war mal wieder lang, aber dank der so charmanten wie witzigen Gastgeberin Ellen DeGeneres doch kurzweilig. Bitte wieder buchen! Der große Gewinner des Abends heißt „Gravity“ mit sieben Academy Awards. Von den vier wichtigsten bekam das SciFi-Spektakel allerdings nur den für die Regie (Alfonso Cuarón). Als beste Hauptdarsteller wurden Cate Blanchett („Blue Jasmine“) und erwartungsgemäß Matthew McConaughey“ ausgezeichnet, Jared Leto („Dallas Buyers Club“) und Lapita Nyong’o („12 Years A Slave“) als beste Nebendarsteller.

Der sensationelle Verlierer: „American Hustle“ war zehnmal nominiert und bekam keinen einzigen Oscar! „12 Years A Slave“ brachte es immerhin drei (darunter der wichtigste: „Bester Film“), ebenso wie „Dallas Buyers Club“. Die zweitgrößte Überraschung war wohl, dass weder U2 („Ordinary Love“ noch Pharrell Williams („Happy“) den „besten Filmsong“ einsackten, sondern Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez für „Let It Go“ aus „Die Eiskönigin“. Popmusik und die Academy Awards – schon immer eine schwierige Beziehung. (Wie oft war Randy Newman nominiert, bis er endlich mal gewann?)

Es gab übrigens erstaunlich wenige Fashion-Fauxpas, auch wenn Jennifer Garner und die sonst so unfehlbare Cate Blanchett etwas zu sehr glitzerten. Wirklich strahlen konnte dagegen Bette Midler, die „Wind Beneath My Wings“ sang – ein schöner Moment zum Durchatmen, nachdem gerade der Verstorbenen gedacht wurde. James Gandolfini, Maximilian Schell, Philip Seymour Hoffman – wer möchte da von einem guten Jahr sprechen? Aber es sollte ja ein Feier-, kein Trauer-Abend sein. Birgit Fuß

U2: Ordinary Love („Mandela – Long Walk To Freedom“):

Karen O feat. Ezra Koenig – Moon Song („Her“):

 

Pharrell Williams – Happy („Despicable Me 2“):

 

Frozen Ensemble – Let It Go („Frozen“):