aktuelle Podcast-Folge:

Divers und legendär: Das Week End Fest

Alle Jahre wieder hält man den Atem an, wenn das Kölner Week End Fest das Line-Up bekannt gibt, und fragt sich: Wie haben sie das denn schon wieder hingekriegt? Alle Jahre wieder? Nun, nicht alle Jahre. Im vergangenen Jahr haben sich die Organisatoren Theresa Nink und Jan Lankisch eine wohlverdiente Auszeit gegönnt.

Dafür haben sie nun für das neunte Week End Fest am 18. Und 19. Oktober in der Stadthalle in Köln-Mülheim ein besonders exzellentes Programm zusammengestellt, das sich aus vielen Genres und Musikern aus drei Kontinenten bedient: Der Freitagabend beginnt mit der japanischen Songwriterin Eiko Ishibashi, dann gibt der große britische Gitarrist und Komponist Fred Frith, unter anderem bekannt durch seine Band Henry Cow, ein „70th Birthday Sepcial“, und das furiose Sun Ra Arkestra spielt für seinen musikalischen Leiter und Saxofonisten Marshal Allen zu dessen 95. Geburtstag auf, bevor die britische Sängerin Tirzah die Besucher in den Abend entlässt.

Lafawndah

Der Samstag beginnt mit der in New York lebenden R&B-Cosmopolitin Lafawndah, deren Album „Anvestor Boy“ Ende des Jahres sicher auf vielen Kritikerbestenlisten auftauchen wird. Dann folgt ein besonderer Leckerbissen: Der brasilianische Komponist und Arrangeur Arthur Verocai führt mit einem eigens gecasteten Orchester zum ersten und einzigen Mal in Europa sein fantastisches Solodebüt von 1972 auf, auf dem Tropicalia und Funk eine berückende Liaison eingehen.

Danach führt die jamaikanische Dub-Legende Scientist mit der Upper Cut Band & Tito Bun seinen Klassiker „Scientist Rids The World Of The Evil Curse Of The Vampires“ von 1981 auf. Das vielfältigste und unkonventionellste Festival des Landes findet in diesem Jahr wieder mal in Köln statt.

Nähere Infos gibt es auf: https://weekendfest.de/

Robert Marquardt WireImage
Werbung

Jetzt in die Zukunft starten mit den neuen MagentaMobil Tarifen

Ab sofort inklusive 5G*. Jetzt in die Zukunft starten!

Mehr Infos

Des Meisters Playlist: Dies sind Karl Lagerfelds Lieblingslieder

Baptiste, Choupette und iPods – drei Dinge, auf die Karl Lagerfeld nicht verzichten konnte. Letztere sammelte der am Dienstag (19. Februar 2019) verstorbene Modeschöpfer in Mengen. Angeblich besaß er 70 iPods mit über 60.000 Songs. Als Lagerfeld der „Vogue“-Chefredakteurin Christiane Arp nach einem Interview einen seiner geliebten Apple-Player schenkte, offenbarte sich eine musikologische Schatztruhe. Bereits 2006 hatte Lagerfeld in Zusammenarbeit mit „Vogue“ ein Doppelalbum mit seinen Lieblings-Tracks herausbringen lassen. Darunter Songs von LCD Soundystem, The Pipettes oder Black Mountain. „Ich analysiere nicht, wie Musik auf mich wirkt, aber sie trägt einen und treibt einen zugleich zu Neuem an“, begründete der…
Weiterlesen
Zur Startseite