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Sängerin Duffy: „Ich wurde vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und gefangen“

Duffy hatte 2008 mit dem Hit „Mercy“ und dem dazugehörigen Album „Rockferry“ ihren großen Durchbruch und gewann 2009 einen Grammy. 2010 kam mit „Endlessly“ ihre zweite Platte, doch danach war sie für fast ein Jahrzehnt aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Mit einem Instagram-Post brach die Britin nun ihr schweigen und erklärt, warum es so still um die „Warwick Avenue“-Sängerin geworden war. In ihrem Kommentar spricht sie darüber, dass sie „vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und für einige Tage eingesperrt“ wurde und die Aufarbeitung dieser Tat lange Zeit in Anspruch nahm.

Duffy will Video-Interview geben

„Viele von euch haben sich gewundert wohin ich verschwunden bin und warum. Ein Journalist hat mich kontaktiert, er fand einen Weg mich zu erreichen und ich habe ihm letzten Sommer alles erzählt“, so Duffy. „Das ist dieWahrheit und bitte glaubt mir, ich bin jetzt ok und sicher, ich wurde vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und für einige Tage eingesperrt“.

Die gebürtige Waliserin führt daraufhin weiter aus: „Es gibt keinen leichten Weg, das zu sagen. Aber ich kann euch versichern, dass ich in der letzten Dekade, in den Tausenden Tagen, immer den Sonnenschein wieder in meinem Herzen spüren wollte, nun scheint er wieder.“

Duffy wollte laut eigenen Angaben nicht mehr singen oder mit ihrer Stimme den Schmerz verarbeiten. „Ich habe mich gefragt, wie kann ich vom Herzen singen, wenn es gebrochen ist? Nun ist es langsam wieder geheilt“. In dem Instagram-Post kündigte sie an, dass man ihr nun Fragen stellen könne und sie in den kommenden Wochen ein gesprochenes Interview veröffentlichen will. Zu den Umständen der Vergewaltigung und wann sich die Tat ereignete, machte Duffy keine Angaben.

Duffy auf Instagram

https://www.instagram.com/p/B8_95uYhFMQ/


Duffy veröffentlicht neuen Song „River in the Sky“

Als Duffy im Februar verkündete, weshalb sie sich vor zehn Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, war das Entsetzen groß. Nachdem sie nach eigenen Angaben damals von einer unbekannten Person unter Drogen gesetzt, gefangen gehalten und vergewaltigt wurde, bevorzugte die Sängerin ein Leben abseits der Öffentlichkeit. Nun hat sie sich zurückgetraut – sowohl in die Öffentlichkeit als auch in die Musik. Ihr neuer Song zeigt, dass sie das Geschehene langsam verarbeitet hat. Weinender Himmel „River in the Sky“ sei für „die kommenden, besseren Tage“, erklärte die 35-Jährige in einem Beitrag auf Instagram. Am Klavier sitzend singt sie von der „Angst…
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