Eher MC 5 als Schweinerock und die beste vorslellbare Whiskey-Reklame: Gluecifer – Bremen, Modernes

Als Gluecifer als zweite von drei Bands der, Jack Daniel’s Night“ die Bühne des Bremer „Modernes“ betreten, ist gleich klar, wer diesen Abend für sich entscheidet. Weder die Cobain-Jünger Union Youth noch die an den Ende des Abends gesetzten Pop-Metaller von A haben dem gekonnt gerotzten High Energy Rock und Punk-Elan der Norweger wirklich etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen, und mit entsprechendem Selbstvertrauen prügeln sich Biff Malibu und seine oben nackigen Jungs durch das wie üblich atemlose Set. Auf der Bühne wird dabei eins deutlich: Auch wenn Gluecifer freilich nicht die richtigen Vorbilder haben für die hippe Reanimation des Rocks, wie sie die Strokes, die Libertines und so anzettelten, ist hier von dem auf den Alben manchmal dräuenden Schweinerock nichts zu hören. MC5! Nicht Ted Nugent! Solch klassische Werte passen gut zum hier beworbenen Whiskey aus Tennessee.

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