Ein Abschied, kein Frieden

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LL Cool J, Chuck D von Public Enemy und Queen Latifah waren unter den über 2 000 Trauergästen, die Jason Mizell alias Jam Master Jay am 6. November in New brk letztes Geleit gaben. Mizell, DJ der HipHop-Pioniere R U N – D M C, war eine Woche zuvor in seinem Studio im Stadtteil Queens überfallen und erschossen worden – wie eine Hinrichtung habe der Mord gewirkt, teilte die Polizei mit, deren erste Ermittlungen keine Hinweise brachten. Mizell war 37, verheiratet und dreifacher Vater, außerdem Anti-Drogen-Aktivist. Trotzdem nahm ein Kolumnist der kleinen „Philadelphia Metro“-Zeitung den Vorfäll zum Anlass für die Bemerkung, die Unterscheidung zwischen guten und bösen Menschen würde bei Rappern ebenso wenig Sinn machen wie bei Vergewaltigern. Es geht weiter: Schon so oft haben Rap-Tragödien Kampfund Hetze noch angestachelt.

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