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Elton John: auf Kokain ein Konzert der Rolling Stones an sich gerissen und Dylan für einen Gärtner gehalten

Kurz vor Veröffentlichung seiner Autobiografie „Me“ kommen einige unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben Elton Johns an Tageslicht, die er in dem Buch schildert: So habe der Sänger, bis oben hin voll mit Kokain, ein Konzert der Rolling Stones für sich beschlagnahmt – er wollte nach seinem Gastauftritt die Bühne nicht mehr verlassen.

In Colorado durfte Elton zu „Honky Tonk Women“ auf die Bühne, und blieb auch danach on stage. „Die Sache lief gut, also jammte ich einfach bis zum Ende des Sets weiter“, schreibt er. „Ich dachte nicht daran, die Band zu fragen, ob sie überhaupt einen Aushilfs-Keyboarder benötigen.“

Böser Blick von Keith Richards

Dabei, berichtet Elton John, fing Stones-Gitarrist Keith Richards an ihn eindringlich anzusehen. „Zuerst dachte ich, er wollte einfach die Brillanz meiner Improvisationen bewundern“. Dann dämmerte es ihm. „Ich verließ schnell die Bühne, doch Keith starrte mich weiter an – nach dem Motto: Darüber wird noch zu sprechen sein. Die Aftershow-Party ließ ich dann aus.“

Bob, der Gärtner

Bob Dylan

Bei einer anderen Gelegenheit hat der Musiker seinen Kollegen Elton John in Verlegenheit gebracht. Den „ungepflegten“ Bob Dylan habe er nicht für einen Star, sondern den ungebetenen Gärtner auf seiner Party gehalten.

Ende der 1980er war das, in Los Angeles. „Wer ist der Typ? Wieso holt sich der Gärtner einen Drink?“ Ein Assistent habe Elton dann aufgeklärt, wer da auf seinem Anwesen herumstreunt. „Ich war voll mit Kokain. Ich schnappte mir Bob und sagte ihm, dass er nicht in diesen schrecklichen Klamotten rumlaufen könne. Oben bei mir würde ich ihm Sachen von mir anziehen. Komm schon, mein Lieber!“

Bob Dylan habe verschreckt gewirkt – auf keinen Fall habe er sich so kleiden wollen, dass er wie Elton John aussieht. Zusammen gefeiert habe man dann doch – und danach noch viele weitere Male.

In den Memoiren „Me“ finden sich natürlich auch traurige Geschichten – etwa die, dass Elton John dem Tod ein Schnippchen geschlagen habe, keine 24 Stunden, bevor es zu spät gewesen wäre.

Dominic Pencz
Val Wilmer Redferns

Elton John: „Ich war 24 Stunden vom Tod entfernt“

Elton John beschreibt in seiner Biografie „Me“, dass er „kurz vor dem Tod“ stand, als er sich nach einer Operation wegen Prostatakrebs im Jahr 2017 eine Infektion zuzog. Er habe gebetet: „Bitte lass mich nicht sterben, bitte lass mich meine Kinder noch einmal sehen.“ Der legendäre Musiker, der im nächsten Jahr durch Köln, Berlin und Hamburg touren wird, spricht über die Diagnose in seiner kommenden Autobiografie „Me“. In einem Auszug beschreibt der 72-Jährige, wie er während einer Routine-Untersuchung von der Krankheit erfuhr. Laut eigenen Aussagen entschied John, sich keiner Chemotherapie zu unterziehen, sondern stattdessen einer Operation zur Entfernung seiner Prostata…
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