Eminem in London: Garderobenchaos lässt Fans wütend zurück

Eminem in London: Garderobenchaos lässt Fans wütend zurück

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Am Wochenende gab Eminem sein großes Tourfinale im Londoner Twickenham Stadium. An zwei aufeinanderfolgenden ausverkauften Terminen sahen mehr als 160.000 Besucher den Rapper. Viele Fans feierten den 45-Jährigen für die ausgeklügelte Setlist sowie für Special Guests wie 50 Cent.

Jedoch endete der Abend für den Großteil der Anhänger in einer mehrstündigen Warteschlange. Die Veranstalter hatten eine Garderobenregelung eingeführt, die nur Taschen in der Größe eines A5-Blatts erlaubte. Alle größeren Beutel mussten abgegeben werden und später mit einer Zahlenmarke abgeholt werden. So weit, so üblich.

Jedoch schafften es laut Berichten die Mitarbeiter vor Ort nicht, die Menge zu organisieren. Augenzeugen teilten mit, dass Taschen einfach auf den Boden fallen gelassen wurden. So brach eine leichte Hysterie aus, weil die Leute panisch nach ihren persönlichen Gegenständen suchten. Streit sei ausgebrochen. „Ein Mitarbeiter hob auf einmal eine Gucci-Tasche auf und fragte, wem sie gehörte. Ich sah, wie irgendein Mensch kurz überlegte und sich dann meldete, obwohl die Tasche ihm offensichtlich nicht gehörte.“

Keine konsequente Organisation beim Eminem-Konzert

Ein Eminem-Anhänger berichtete der britischen Tageszeitung „The Sun“, dass die Menschen Schwierigkeiten gehabt hätten, in der Menge zu atmen. Die Security sei zudem nicht konsequent beim Einsammeln größerer Taschen gewesen, er habe Menschen mit großen Rucksäcken im Publikum gesehen, während der passende Rucksack seiner Freundin eingesammelt wurde. Die Gegenstände seien dann in Containern abgeladen und nicht weiter sortiert worden, was zu dem Chaos beitrug.

Über Twitter beschwerten sich viele Besucher über eine angeblich miserable Organisation. So schrieb ein Nutzer: „Wie wollt ihr Taschenregeln einführen und es vorher verdammt nochmal nicht organisieren, wenn zehntausende Menschen aus dem Stadium strömen, um ihre Taschen zu holen? Das ist eine Schande!“

Die Veranstalter entschuldigten sich zwar, erklärten jedoch, dass sie zuvor darum gebeten hatten, gar nicht erst Taschen mitzubringen.

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