ESC 2020: Angeblich kein Vorentscheid

Am 16. Mai findet in Rotterdam der diesjährige Eurovision Song Contest statt – und gibt noch es keinerlei Nachrichten über die deutschen Kandidaten. Bis zum 9. März müssen alle Teilnehmer ihren Song eingereicht haben. Es wird also höchst Zeit, dass hierzulande erste Meldungen über mögliche Tracks und Künstler öffentlich werden. Doch laut einem Bericht der „Bild“ soll die ARD bereits ihren Song für den ESC festgelegt haben. Auf einen Vorentscheid wie in den letzten Jahren soll demnach verzichtet werden.

Grund dafür soll laut der Zeitung der „Skandal“ aus dem letzten Jahr sein. So habe das Duo Carlotta Truman und Laura Spinelli alias „S!isters“ nicht an dem Songwriter-Training teilgenommen, welches wohl Voraussetzung war um an der Show des NDR teilnehmen zu können. Die beiden konnten dennoch spontan partizipieren, gewannen schlussendlich und durften Deutschland beim ESC vertreten. S!sters wurden mit dem gleichnamigen Song vorletzter, deswegen kündigte die ARD bereits an, den Auswahlprozess zu überdenken.

Laut den Informationen der „Bild“ soll sich die ARD nun bereits entschieden haben. Zuletzt wurde 2016 mit Xavier Naidoo ein Kandidat direkt vom Sender ausgewählt. Dieser trat allerdings aufgrund großer Proteste nicht an. Der NDR, der den Vorentscheid bisher produziert hatte, sagte dazu: „Erste Infos werden wir Ende Januar herausgeben“.


Eurovision Song Contest: Ben Dolic vertritt Deutschland 2020

Es gab einige Verwirrung um den deutschen Beitrag bei dem diesjährigen Eurovision Song Contest. Lange wartete man auf einen Kandidaten für 2020 und auch einen Vorentscheid wie in den letzten Jahren gab es nicht. Nun ist der Song für Rotterdam da, und er kommt von Ben Dolic. „Violent Thing“ ist eine Partyhymne des in Ljubljana, Slowenien geborenen Sängers, der 2018 bei „The Voice of Germany“ den zweiten Platz belegte. Dolic, der mittlerweile in Berlin lebt, nahm bereits 2016 mit seiner damaligen Band an dem slowenischen ESC-Vorentscheid teil. Ausgesucht wurde der Track von zwei Jurys, eine hundertköpfige „Eurovision-Jury“ und der zwanzigköpfigen…
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