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Ex-Bodyguard wirft Mariah Carey sexuelle Belästigung und Beleidigung vor


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Nach unzähligen Meldungen in den vergangenen Wochen über Männer, die in Hollywood und andernorts in der Showbranche, Frauen und Männer sexuell belästigt haben sollen, wird nun der erste weibliche Name genannt. Mariah Carey soll ihren ehemaligen Bodyguard Michael Anello nicht nur sexuell belästigt, sondern auch schwer verbal angegriffen haben. Das berichtet „TMZ“.

Demnach soll der Anwalt von Anello bereits eine Klageschrift verfasst haben. Der Inhalt: Carey beschimpfte ihren Leibwächter angeblich als „Nazi“, „Skinhead“, „Ku-Klux-Klan-Mitglied“ und „Suprematisten“. Die Pop-Diva soll auch andere Mitarbeiter der Sicherheitsfirma so genannt haben. Außerdem „sagte sie, dass sie von schwarzen und nicht von weißen Männern umgeben sein möchte“, so Anello.

„Mariah Carey trug nur ein transparentes Negligé“

Zudem gehe es in dem Klage-Entwurf auch um sexuelle Belästigung. Danach habe Mariah Carey „in der Absicht, dass sie von Anello gesehen werde, sexuelle Handlungen begangen.“ Während einer Reise nach Cabo San Lucas (Mexiko) soll die Sängerin den Bodyguard darum gebeten haben, in ihr Zimmer zu kommen, um Gepäck wegzuräumen. Carey soll lediglich ein transparentes Negligé angehabt haben, welches offen war.

Obwohl Anello eigenen Angaben zufolge versuchte den Raum zu verlassen, habe de Musikerin darauf bestanden, dass er sich um das Gepäck kümmere. Schließlich habe er den Raum verlassen, zu körperlichem Kontakt sei es nicht gekommen.

Das Umfeld von Mariah Carey habe der Webseite zufolge keine Informationen zu dem Vorwurf der sexuellen Belästigung. Zudem werde die Klage gerade nicht weiterverfolgt. „Vermutlich weil sie sich in Vergleichsverhandlungen befinden“, so die Mutmaßung von „TMZ“.


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