Feierliche Eröffnung von The Venue Berlin – mit Balbina und Lars Eidinger

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Feierliche Eröffnung von The Venue Berlin – mit Balbina und Lars Eidinger

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Mit einem eigenen Tonstudio und einer Bühne für Live-Auftritte bietet The Venue Berlin am Mehringdamm in der Hauptstadt einen Ort, an dem Künstler, Produzenten, Entwickler, Gründer und Musikjournalisten bequem zusammentreffen können, um neue Ideen zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung und Realisierung digitaler Innovationen innerhalb der Medienbranche. Und all das ganz in der Nähe zur Produktion von ROLLING STONE, MUSIKEXPRESS und METAL HAMMER.

The Venue Berlin ist ein Projekt der MEDIA ENTREPRENEURS (eine Initiative von Axel Springer) und unterstützt wird es durch den Accelerator Axel Springer Plug and Play. Gleich mehrere Start-ups ziehen im schönen Berliner Bezirk Kreuzberg auf gut 300 Quadratmetern zusammen mit 20 Entrepreneuren, um gemeinsam innovative Angebote im Bereich Audio-Entertainment entwickeln.

Berliner Start-Up-Geist

Eine solche kreative Partnerschaft benötigt auch eine angemessene Eröffnungsfeier! Am Donnerstag feierte The Venue Berlin gemeinsam mit mehr als 400 geladenen Gästen ein rauschendes Fest. Dr. Ulrich Schmitz (CTO Digitale Medien Axel Springer AG), Henric Hungerhoff (Projektkoordinator für die MEDIA ENTREPRENEURS und Assistent des Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer SE) und Petra Kalb (Verlagsgeschäftsführerin Axel Springer Mediahouse Berlin GmbH) eröffneten den Abend mit warmen Worten, in denen noch einmal der Start-Up-Geist beschworen wurde, der Berlin zur Zeit zu einer der innovativsten Städte der weltweiten Künstlerszene macht.

Während die ersten Gäste von DJ Sebastian Zabel (ROLLING-STONE-Chefredakteur) musikalisch glänzend in den Abend geführt wurden, übernahm nach der offiziellen Eröffnung DJ Supermarkt. Mit bürgerlichem Namen heißt der Musikexperte Marcus Liesenfeld und sorgt seit Jahren mit dem von ihm kompilierten Sampler „Too Slow To Disco“ den Soft- und Surfrock der 70er wieder aufleben zu lassen.

Für den kleinen Hunger zwischendurch wurden stilecht Currywurst aus dem Foodtruck und vegane Köstlichkeiten wie Chili sin Carne und Kürbis-Mango-Suppe gereicht. Frederik Freiherr zu Knyphausen, ältester Bruder des geschätzten Songwriters Gisbert zu Knyphausen (bald wieder auf Tour – präsentiert von ROLLING STONE) und Geschäftsführer des Weinguts Baron Knyphausen, spendierte zudem einen edlen Tropfen.

Balbina am Mikro, Lars Eidinger am DJ-Pult

Der große Auftritt des Abends gehörte allerdings Balbina: Die Berliner Sängerin mit den extravaganten Outfits und den noch extravaganteren Songs passte perfekt zum Anspruch von The Venue Berlin, präsentierte ein kleines Best-Of der Lieder ihrer jüngsten Alben „Über das Grübeln“ und „Fragen über Fragen“. Mit „Nichtstun“ hatte die 34-Jährige wohl den ungewöhnlichsten deutschen Pop-Hit der vergangenen Jahre im Programm. Aber vor allem das radikale, von Balbina nahezu gekreischte „Kaputt“ ließ das Publikum staunen.

Nur Minuten nach der Sängerin, die auch schon mit Orchester gespielt hat, an diesem Abend aber nur mit ihrem Keyboarder aufgetreten war, übernahm Lars Eidinger. Der aus dem Theater und Kino bekannte Berliner („Alle anderen“) ist schon seit langem dafür bekannt, einer der unterhaltsamsten DJs der Stadt zu sein. Zuletzt hatte er auch einen Wahnsinnsauftritt bei der Relaunch-Feier des MUSIKEXPRESS.

An diesem Abend legte er mit funkelndem Blick und dem von ihm gewohntem Schalk im Nacken all das auf, das zum Tanzen und Feiern einfach dazugehört. 80er-Jahre-Hits wie „Tainted Love“ und ein Free-Jazz-Remix von „Eisbär“ (Grauzone) brachten den Saal zum Kochen. Später übernahm dann noch DJane Sarah Farina – allerdings ganz ohne Eurythmics-Anklänge.

The Venue Berlin bleibt auch in Zukunft Ort der kreativen Freiheit und spannenden Begegnungen: ROLLING STONE veranstaltet hier zusammen mit den Kollegen von MUSIKEXPRESS und METAL HAMMER Live-Auftritte, Lesungen und Panels. Wie bekannt wurde, wird als einer der ersten Gäste in der nächsten Zeit Ex-R.E.M.-Sänger Michael Stipe erwartet.

Hella Wittenberg
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