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Fleetwood-Mac-Mitbegründer Peter Green ist tot


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Peter Green ist tot. Der Gitarrist und Co-Gründer von Fleetwood Mac ist im Alter von 73 Jahren verstorben. Das teilten dessen Angehörige der BBC mit. „Mit großer Trauer muss die Familie von Peter Green dessen Tod bekannt geben. Er verstarb friedlich im Schlaf. Ein weiteres Statement wird in den kommenden Tagen folgen.“

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Green, den ROLLING STONE auf Platz 58 der 100 größten Gitarristen wählte, wurde 1998 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Seinen ersten Erfolg erzielte er bereits 1965 – damals stieg der Londoner in die Band John Mayall’s Bluesbreakers ein, er ersetzte damals niemand Geringeren als Eric Clapton.

1967 kam es dann zur Gründung von Fleetwood Mac, unter Beteiligung von Bandkollege Mick Fleetwood, später stieß mit John McVie ein weiterer Bluesbreaker dazu. Im Mai 1970 trennten sich Fleetwood Mac von Green, ausschlaggebend sollen auch dessen psychischen Probleme gewesen sein.


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Erst im Februar huldigte Mick Fleetwood dem alten Kollegen mit einer Tribut-Show, bei der Freunde und Bewunderer wie David Gilmour, Billy Gibbons, Pete Townshend, Kirk Hammett, Steven Tyler, Neil Finn und mehr mitwirkten.

„Ich will, dass die Leute wissen: Nicht ich gründete die Band – sondern Peter Green“, sagte Mick Fleetwood dazu dem ROLLING STONE.

Peter Green: die 100 besten Gitarristen – Platz 58

Ende 1966 stand Peter Green vor der Aufgabe, bei John Mayalls Bluesbreakers in die Fußstapfen von Eric Clapton zu treten. Mayall sagte seinem Produzenten: „Eines Tages wird er der beste sein.“ Wenig später spielte er in der Original-Formation von Fleetwood Mac und galt in England als der „progressive“ Blues-Gitarrist schlechthin.

Green verband das Draufgängertum des Chicago-Blues mit einer Finesse, die auf Alben wie „Then Play On“ (1969) für lichte Momente sorgte. Psychische Probleme standen seiner Karriere jedoch im Wege.

Geboren: 1946. Gitarren: Les Paul
Standard, Fender Stratocaster (1959).


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