Highlight: Michel Legrand im Interview: „Die Jazz-Giganten sind tot“

Friedhof: Hier findet Dieter Thomas Heck seine letzte Ruhe

Am Freitag ist Dieter Thomas Heck beigesetzt worden. Der am 23. August im Alter von 80 Jahren verstorbene Showmaster hat seine letzte Ruhe in Stahnsdorf bei Berlin gefunden.

Die Beisetzung am 30. August wurde vom Anwalt Christian Schertz bestätigt: „Dieter Thomas Heck wurde im Rahmen einer Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf beigesetzt. Die Ruhestätte bietet nun Freunden, Wegbegleitern und Fans die Möglichkeit, an seinem Grab Abschied zu nehmen.“

Auf dem Friedhof in Stahnsdorf ist Heck nun in prominenter Gesellschaft. Dort sind nämlich auch Manfred Krug, Heinrich Zille und Theodor Fontane begraben.

Kooperation

Der Grabstein Dieter Thomas Hecks ist imposant – fast so groß wie der Entertainer selbst war (1,86 Meter). Außerdem ziert den Stein eine Inschrift mit dem Künstlernamen, nicht den bürgerlichen, Carl Dieter Heckscher.

Eingraviert ist darin auch „Im Anfang war das Wort“,  eine Textpassage aus dem Johannesevangelium.


Michel Legrand im Interview: "Die Jazz-Giganten sind tot"

Im Laufe seiner Karriere mit drei Oscars ausgezeichnet, zählte Michel Legrand zu den größten Soundtrack-Komponisten. Der Franzose schrieb mehr als 200 Scores, darunter für "Yentl", "The Thomas Crown Affair", "Summer Of '42" und "Les parapluies de Cherbourg". Seine Songs, wie "What Are You Doing The Rest Of Your Life?", haben den Pianisten auch unter Pop-Hörern bekannt gemacht, sein erstes Nummer-eins-Album in den amerikanischen Charts feierte der Franzose bereits 1954 mit "I Love Paris". Da war er gerade einmal 22 Jahre alt. Michel Legrand spielte und nahm mit vielen Jazz-Größen auf, darunter Miles Davis, John Coltrane, Ella Fitzgerald, Bill Evans, Aretha…
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