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„Game Of Thrones“-Skript klärt Drogon-Szene der allerletzten Folge auf

Auf der Website der Emmy-Awards wurde kürzlich das Skript des verschmähten Finales der achten Staffel von „Game Of Thrones“ veröffentlicht. Für dieses wurden David Benioff und DB Weiss trotz heftiger Kritik für ihre Leistung als „herausragende Autoren einer Drama-Serie“ nominiert. Dass die beiden so großartige Arbeit geleistet hatten, sahen die rund 1,7 Millionen Menschen anders, die mit einer Petition ein Remake der Staffel „mit kompetenten Autoren“ forderten.

Achtung Spoiler: Im Staffelfinale kommt es zu einem folgenschweren Aufeinandertreffen, welches damit endet, dass Jon Snow Daenerys Targaryen ersticht. Ihr Drache Drogon setzt kurz darauf den Eisernen Thron in Flammen – über seine genauen Beweggründe sammelten sich zahlreiche Fan-Theorien.

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Unter anderem wurde vermutet, der Drache habe den Thron als symbolische Ursache des Untergangs und Tods der Daenerys Targaryen interpretiert. Die offizielle Begründung fiel allerdings weniger vielschichtig aus. In den Regieanweisungen heißt es:

Drogon will die Welt abbrennen, doch Jon würde er nicht töten. Er speit Feuer und zerstört damit alles,was von den großen, roten Steinblöcken noch übrig war. Wir sehen über Jon Snows Schulter, als das Feuer sich zu dem Thron frisst – Er ist nicht das Ziel Drogons Zorn, sondern nur ein dummer Beobachter, der von der Feuersbrunst eingeholt wird.

Kurz gesagt stand der Eiserne Thron während Drogons Wutausbruch also nur ungünstig im Weg. Viele Mitglieder des Casts äußerten sich in den vergangenen Wochen zu der scharfen Kritik an der achten Staffel. Nathalie Emmanuel, die in der Serie Missandei Von Nath verkörpert, betonte, Benioff und Weiss seien „Legenden“ und hätten es erfolgreich geschafft, die Zuschauer bis zur letzten Minute zu fesseln. Conleth Hill hingegen (Varys) gab die Schuld den Medien, die seiner Meinung nach eine „Hass-Kampagne“ gegen das Serienfinale angeführt hatten.


Kaum zu glauben: „Game of Thrones“ ist ein echter Golden-Globes-Flop

Insgesamt 59 Mal gewann „Game of Thrones“ den Emmy, war 161 Mal in etwas weniger als einem Jahrzehnt nominiert. Und wie sieht es bei den Golden Globes aus, wo immerhin auch die besten TV-Leistungen des Jahres ausgezeichnet werden? Da gab es lediglich einen (!) Preis in der gesamten Serien-Historie. Kein Witz. Die Trophäe sicherte sich Tyrion-Darsteller Peter Dinklage 2012 als bester Nebendarsteller. Man könnte also sagen, dass über der Fantasy-Reihe, die im vergangenen Jahr mit der (von vielen Fans als enttäuschend empfundenen) achten Staffel abgeschlossen wurde, ein echter Globe-Fluch liegt. Den traf in diesem Jahr auch Kit Harington. Bald kommt…
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