Gene Simmons ist finanzieller Verlust durch Corona-Krise egal


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Gene Simmons ist kaum erschüttert über die finanziellen Verluste, die nun die Musikindustrie erleiden muss. Tatsächlich sind ihm die Milliarden, die dem Musikgeschäft im Zuge der Coronavirus-Pandemie verloren gehen, ziemlich egal. Seiner Meinung nach stünden derzeit wesentlich wichtigere Dinge auf dem Spiel.

„Menschen verlieren ihr Leben“

In einem neuen Interview nahm der Kiss-Musiker Stellung zu der aktuellen Corona-Krise. Im Gespräch mit „Good Day LA“ meinte Simmons, dass er relativ wenig Verständnis habe für die Beschwerden, die er teilweise aus seiner privilegierten Umgebung zu hören bekommt: „Wir haben überhaupt nichts zu beklagen. Hört auf euch zu beschweren – das sage ich immer wieder… Es gibt einige elende Dinge, die da draußen vor sich gehen; Menschen verlieren ihr Leben….

Auf die Frage wie er die Auswirkung der Krise auf das Musikgeschäft sehe, antwortete er: „Wir können natürlich über die großen Zahlen sprechen, und wir reden hier von Milliarden, die verloren gehen (…) Milliarden von Dollars, die einfach den Abfluss hinuntergespült werden.

Erschüttert über die finanziellen Verluste sei Simmons allerdings nicht. Er weiß, dass es momentan nicht auf die Anliegen von „Reichen, Berühmten und gut aussehenden Leuten, die alberne Outfits und Frisuren tragen“ ankommt.

So fügte er hinzu: „Ich kann dazu nur sagen: Na und? Es gibt alleinerziehende Mütter und Familien, die von Scheck zu Scheck leben. Die Leute, die hinter den Kulissen unsere Konzerte arbeiten – die Sicherheitsleute, die Roadcrews – ihr Job ist ihr Überleben. Die Leute in und um die Infrastruktur herum sind die Menschen, die zurzeit am meisten leiden“.

Simmons selber versucht sich in dieser Zeit auf die positiven Dinge zu konzentrieren. So soll er nun, bedingt durch die strengen Hygienemaßnahmen, so reinlich wie noch nie sein. „Ich wasche meine Hände so [oft], noch nie in meinem Leben war ich so sauber. Normalerweise bin ich ein ziemlicher Chaot“, so Simmons.