Genesis in Berlin: Phil Collins widmet „Land of Confusion“ den Ukrainern


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„Als wir die Tournee starteten“, sagt Phil Collins auf der Bühne der Berliner Mercedes-Benz-Arena, „war ‚Land of Confusion‘ das Lied, das zum Irrsinn der Covid-Pandemie passte“. Dann wird er sehr ernst und die Menschen in der Halle sehr ruhig. „Jetzt hat der Song für uns einen anderen Sinn. Putin marschierte …“, hier versagt Collins kurz die Stimme, „… in der Ukraine ein.“ Schließlich zeigt er auf Zuschauer in den vorderen Reihen des Saals: „Und wir haben auch Menschen aus der Ukraine hier.“

„Land of Confusion“ live in Berlin:

 

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Ein Beitrag geteilt von Jana Colditz (@djinn_chan)

Es ist der zweite Konzert-Abend von Genesis in Berlin, als Phil Collins vor „Land of Confusion“, einer Single aus dem 1986er-Album „Invisible Touch“, erstmals diese explizite Ansprache hält. Der Song entstand in den 1980er-Jahren unter dem Eindruck  der wachsenden Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion. Im dazugehörigen Video werden die Staatschefs Ronald Reagan und Michail Gorbatschow (und einige Prominente aus dem Showgeschäft) im „Spitting Image“-Stil veralbert.

Das Kino-Jahr 1986 im Podcast-Check:

Die Kritik zum ersten Genesis-Abend lesen Sie hier.

Genesis – „Land of Confusion“: