George R. R. Martin: „Captain Marvel könnte Iron Man zum Lunch und Thor zum Dessert verspeisen“


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„Captain Marvel“ hat zwei Wochen nach Kinostart bereits über 750 Millionen Dollar umgesetzt und hält auch weiterhin den ersten Platz an der US-Kasse. – Man könnte also sagen, der neue Blockbuster von Anna Boden und Ryan Fleck ist sehr erfolgreich. Und da Erfolg auch immer mehr Fans mit sich bringt, konnte der Marvel-Knaller auch einen prominenten neuen dazu gewinnen.

„Game of Thrones“-Autor George R.R. Martin  nahm sich eine Pause vom Schreiben seines neuen Werks „Winds of Winter“ und gönnte sich den Film mit Brie Larson als Carol Danvers in der Heldenrolle. Sein Urteil fiel deutlich besser aus als viele bisherige Kritiken zur Hauptdarstellerin:

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„Der Film ist sehr unterhaltsam. Ich freue mich darauf zu sehen, wie die Marvel-Teams den Captain im kommenden Avengers-Film einsetzen. Sobald sie voll in Fahrt kommt, ist sie mit Abstand die mächtigste Figur im MCU. Sie könnte Iron Man zum Mittagessen und Thor zum Nachtisch verspeisen. Und als Beilage Dr. Strange. Thanos ist jetzt definitiv in Schwierigkeiten“, so Martin über Brie Larsons Verkörperung der Caron Danvers.

Schauspielerin Brie Larson

Allerdings fand der Schriftsteller nicht alles gelungen:

„Als alter (sehr alter) Marvel-Fan bin ich ein wenig traurig, dass sie den ursprünglichen Captain Marvel, den Kree-Krieger Mar-Vell, herausgenommen haben (Fawcetts Big Red Cheese nicht mitgezählt) – der Kontinuität wegen. „The Death of Captain Marvel“ war einer von Marvels Klassikern, schon seit langem. Vielleicht liegt das aber auch nur an mir. Ich bin eine Art Purist, wenn es um Anpassungen geht.“

Ob der letzte Satz ein Seitenhieb auf die HBO-Produktion ist, die zwar auf seinen Romanen basiert, aber inzwischen nicht mit vollständig mit ihnen übereinstimmt, ist unklar.

Dia Dipasupil WireImage

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