Gil Ofarim freut sich allen Ernstes aufs Dschungelcamp

Gil Ofarim ist aufgeregt: Endlich geht's ins geliebte Dschungelcamp nach Australien!

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Gil Ofarim hat sich auf seinem Instagram-Profil erstmals zum Dschungelcamp geäußert. Der Musiker zieht ins „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“-Lager, wo wir auf RTL ab dem 23. Januar ihm und anderen Menschen dabei zusehen können, wie sie Geschlechtsteile essen oder sich mit Spinnen bekleckern lassen.

Ofarims Posting zeigt ihn beim Gang durch einen Flur, seine Lederjacke über die Schulter gehängt. Seinen Worten nach zu urteilen, kann er es kaum abwarten, nach Australien zu fliegen.

„… uuuuund los …
sitze am flughafen und versuche seit 20 min. diesen post zu schreiben… die aufregung steigt und es fällt mir gar nicht so leicht ich freue mich auf die kommenden wochen…
seid gut zueinander…“

Er ist also happy ob des Einzugs ins Trash-Format, das bislang keinem Teilnehmer zu mehr Ruhm verholfen hat.

Die Kommentare seiner Instagram-Follower lesen sich nicht so, als fahre er in einen Abenteuerurlaub. Eher so, als müsse er sich auf eine heftige Operation vorbereiten. Jedenfalls nicht so, als mache er das alles freiwillig mit:

„Zeigs ihnen 💪🏼Du bist stärker denn je ❤️❤️❤️“, schreibt eine. „Sei du selbst, dann wird alles gut, wir stehen hinter dir👏❤️“ eine andere, oder: „Alles Gute für dich 🫶, du bist stark und schaffst das 🙏🍀“.

…Den ersten Schritt hast du schor hinter dir !….Das finde ich schon total mutig. Du bist und bleibst ein Kämpfer !….“

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Ofarims Statement auf RTL

In einem ersten Statement äußerte sich Ofarim zuvor zu den Erwartungen, die er selbst an seine Teilnahme an Deutschlands Trash-Sendung Nummer eins hat.

„Vorbelastet ins Dschungelcamp?“, heißt es in einem kurzen Einspieler. „Ich kann mir letztendlich wahnsinnig viele Gedanken machen oder mich verrückt machen“, sagt Ofarim. „Aber letztendlich entscheiden es die Leute immer selber.“ Damit meint er vielleicht, wie aufrichtig er in die Sendung geht – ob er „authentisch“ wirkt oder gar den Anschein erweckt, es gehe ihm nicht nur ums Geld. „Und das ist auch richtig so. Ich kann nur ich selber sein.“

Dann blickt Gil Ofarim zu Boden. „Und eins kann ich sagen: Die Zeit, die Jahre, die ich, sagen wir, von der Bildfläche weg war, hat sich vieles geändert in meinem Leben. Ich habe mich auch weiterentwickelt. Und alles andere werden die Zuschauer dann selber entscheiden.“

Gil Ofarim, seit der „Davidstern-Affäre“ vielleicht einer der meistgehassten Künstler Deutschlands, spricht von „Weiterentwicklung“ und davon, dass „er selbst ist“.

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Die Kommentare unter dem RTL-Posting (bis Sonntagabend fast 5.000) sprechen eine eindeutige Sprache. Die Follower unterstellen ihm Selbstmitleid und Uneinsichtigkeit. Ob Gil Ofarim unter seiner „Weiterentwicklung“ versteht, möglichst viele Dschungelprüfungen zu bestehen, oder ob er über seine Zeit vor Gericht inklusive Falschbeschuldigung spricht, ist derweil unklar.

Wir berichteten zuvor:

Gil Ofarim im Wut-Fokus

Viele RTL-Follower finden Gil Ofarims Einzug ins Camp gar nicht lustig. Sie kündigen einen Boykott der Sendung an – per Kommentar unter dem Instagram-Post. In einem raren Moment hat zumindest das Social-Media-Team der Sendung auf einen Boykottaufruf reagiert.

„Ich bin wegen Gil sowas von raus! Auch Reality-TV muss ethische Grenzen haben. Gil ist meine Grenze!“, schreibt ein User. Das Social-Media-Team der Sendung antwortete (via „TV Spielfilm“): „Gil Ofarim hat sich für seine falschen Anschuldigungen juristisch verantwortet. Sein Weg umfasst mehr als die damaligen Ereignisse. Wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht, sehen wir ab dem 23. Januar.“

RTL setzt auf Ofarims „Reifeprozess“

Da ist sich also jemand sicher, dass Gil Ofarims „Weg“ schon so weit fortgeschritten ist, dass ein gewisser „Reifeprozess“ stattgefunden hat. „Wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht, sehen wir ab dem 23. Januar“ – das soll offenbar für Spannung sorgen und die Zuschauer zum Einschalten bewegen. Es könnte aber auch ein Hinweis darauf sein, dass man selbst nicht genau weiß, worauf man sich mit ihm als Kandidat eingelassen hat.

Diese Kandidaten sind dabei

Mit dabei sind: Musiker Gil Ofarim, Schauspielerin Mirja du Mont, Unternehmerin Simone Ballack, Schauspieler Hardy Krüger jr., Soap-Star Stephen Dürr, Nicole Belstler-Boettcher (ehemals Sandra Behrens in „Marienhof“), TV-Bauer Patrick Romer, Mangiapane-Ehemann Hubert Fella und die Reality-TV-Sternchen Ariel Hediger und Umut Tekin.Ebenfalls an Bord: die Trash-TV-Persönlichkeiten Samira Yavuz und Eve Benetatou. Beide verbindet eine komplizierte Geschichte mit einem Mann.

Der Schatten des Davidstern-Skandals

Im November 2023 fand die Hauptverhandlung gegen Gil Ofarim vor dem Landgericht Leipzig in der „Davidstern-Affäre“ statt. Am sechsten Verhandlungstag gab Ofarim zu, die Anschuldigungen erfunden zu haben. Er entschuldigte sich bei dem Hotelangestellten, der die Entschuldigung annahm. Das Verfahren wurde unter der Bedingung eingestellt, dass Ofarim jeweils 5.000 Euro an die Jüdische Gemeinde zu Leipzig sowie an die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz zahlt. Zudem wurde er verpflichtet, dem beschuldigten Hotelangestellten Schmerzensgeld zu leisten.