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Autopsie-Bericht zum Tod von „Glee“-Star Naya Rivera veröffentlicht


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Bereits einen Tag nachdem Naya Rivera tot aus dem Piru-See in Kalifornien geborgen wurde, haben Gerichtsmediziner die Ergebnisse der Autopsie vorgelegt.

Der bestätigt die traurige Vermutung ihrer Familie und Kollegen: Die 33-jährige Schauspielerin, die durch ihre Rolle in der Serie „Glee“ einem größeren Publikum bekannt wurde, ist ertrunken. Die Untersuchung ihrer Zähne hätten die Identität Riveras eindeutig bestätigt.

Naya Rivera rettete wohl mit letzter Kraft ihrem Sohn das Leben

Man gehe von einem Unfall aus, hieß es in einem Tweet des Sheriffs der Gemeinde. Es habe keine Anzeichen einer Krankheit oder äußerer Verletzungen gegeben, so die Gerichtsmediziner weiter. Auch eine veränderte Realitätswahrnehmung aufgrund des Konsums von Drogen oder Alkohol scheint unwahrscheinlich, ein toxikologischer Test sei aber geplant.

Naya Rivera bei der „Women’s Guild Cedars-Sinai Annual Luncheon“ 2019 in Beverly Hills

Die 33-Jährige hatte laut Angaben der Polizei vor einer Woche ein Boot gemietet, um mit ihrem Sohn schwimmen zu gehen. Andere Ausflügler fanden den Vierjährigen am Wochenende allein schlafend in dem Boot ohne seine Mutter vor. Sie alarmierten die Polizei. Rettungskräfte suchten gemeinsam mit Tauchern das Areal ab.

Am Montag wurde dann die Leiche Riveras entdeckt. Ihr Sohn teilte den ermittelnden Beamten mit, dass er sehr wahrscheinlich von seiner Mutter gerettet und in letzter Sekunde zurück auf das Boot gewuchtet wurde, bevor sie ertrank.

„Glee“-Macher sind bestürzt und helfen

Zahlreiche Kollegen der „Glee“-Darstellerin zeigten sich entsetzt über ihren Tod. Gemeinsam richteten die Macher der Serie einen Fond für die Ausbildung des Sohnes ein.

„Naya war mehr als nur eine Schauspielerin in unserer Serie, sie war unsere Freundin“, schrieben die „Glee“-Schöpfer Ryan Murphy, Brad Falchuk und Ian Brennan in einer Stellungnahme. „Es war eine Freude, für sie zu schreiben, mit ihr zu arbeiten, sie um sich zu haben.“

Axelle/Bauer-Griffin FilmMagic

Chester Bennington: Woran starb der Linkin-Park-Sänger?

Todesursache Am 20. Juli 2017 beging Chester Bennington Suizid durch Erhängen. Gefunden wurde er von einer Hausangestellten in seinem Haus in Palos Verdes bei Los Angeles. Er wurde 41 Jahre alt. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte der Linkin-Park-Sänger Alkohol und, einer ersten von drei Untersuchungen zufolge, MDMA in Form von Ecstasy im Blut. Das US-Magazin „TMZ“ berief sich mit dieser Information auf den Autopsiebericht. Die beiden weiteren Tests fielen dagegen negativ aus, sodass der Einfluss der Droge auf den Tod Benningtons ausgeschlossen werden kann. Auf einer Kommode im Schlafzimmer fand man eine Flasche des verschreibungspflichtigen Schlafmittels Zolpidem, dazu eine halb leere…
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