#GoslingGate: So simpel legten Joko und Klaas die Mediengruppe Funke rein


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„Die Redaktion wird die gestohlene Goldene Kamera zurückfordern.“ Gestohlene Kamera?! Man kann sich darüber streiten, ob die Mediengruppe Funke, die ihre „Kamera“ verleiht, DIESES schlechte Ryan-Gosling-Double nicht einfach vorher hätte erkennen müssen:

Das ist übrigens Ludwig Lehner
Er heißt übrigens Ludwig Lehner

Am Samstag kam es zum Riesenlacher, weil bei der Verleihung des „Besten Films“ an „La La Land“ nicht der echte Ryan Gosling auf die Bühne kam, sondern ein nicht wirklich glaubhaft wirkender Doppelgänger. Geschickt vom „Circus HalliGalli“-Team um Joko und Klaas.

„Eigentlich waren wir uns sicher, dass das niemals funktionieren würde“, teilte Klaas Heufer-Umlauf nach dem Prank mit. „Nicht bei der glamourösesten Preisverleihung des Landes. Nicht im ZDF. Nicht live.“ Hat aber dennoch funktioniert. Viele Stars im Publikum und Zuschauer vor den Fernseher bemerkten natürlich den Quatsch. Nur die Verantwortlichen vor Ort, vor allem die Funke Mediengruppe, anscheinend nicht, bis es zu spät war.

Wie „Meedia“ berichtet, hätten Joko und Klaas für ihren Gag extra eine Booking-Agentur („Conrad, Hertz & Gravemann (CHG)“) gegründet, die vorgab, Hollywood-Stars zu vermitteln. Dann habe man eine Homepage angelegt und darauf hingewiesen, dass Ryan Gosling am Tag der Verleihung für Dreharbeiten in Hamburg wäre. Lustig: Auf der Agentur-Seite sei bis vor kurzem ein Foto des Gosling-Doubles Ludwig Lehner zu sehen gewesen – mit Joko und Klaas.

Funke-Sprecher erklärt sich

„Vor dem Hintergrund des Hypes um La La Land in den USA war es aber nicht möglich, ihn für die Veranstaltung in Hamburg zu gewinnen. Umso erfreulicher schien es, dass sich Anfang Februar eine Agentur meldete und anbot, den La La Land-Hauptdarsteller Ryan Gosling zu vermitteln“, sagte ein Funke-Sprecher zu „Meedia“.

Der Sprecher wies außerdem darauf hin, dass der Prank auch deshalb funktioniert hätte, weil Joko und Klaas selbst einmal Gäste der „Goldenen Kamera“ gewesen seien und wüssten, wie so eine Veranstaltung abläuft – vor allem, wie abgeschirmt ein Star sei, und dass jeder Hollywood-Gast ein eigenes Sicherheitsteam- und konzept mitbringe. Mit anderen Worten: Kaum einer hätte den Doppelgänger zu Gesicht bekommen, den Schwindel rechtzeitig erkennen können.

Goldene Kamera zurückfordern!

„Für Stars von diesem Kaliber nicht ungewöhnlich verlief dann auch das Eintreffen des vermeintlichen Ryan Gosling. Er kam in einem Tross von Mitarbeitern, wurde total abgeschirmt, bedurfte keiner Maske, blieb unerkannt bis unmittelbar vor dem Gang auf die Bühne.“

Vor allem stehe nun nicht nur fest, dass die Mediengruppe Funke ihr Sicherheitskonzept überdenken werde. Sondern auch, dass der falsche Gosling die Kamera nicht behalten dürfe: „Die Redaktion wird die gestohlene Goldene Kamera zurückfordern. La La Land hat den Preis gewonnen, die Redaktion wird ihn dem echten Ryan Gosling übergeben.“

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