Grammys 2017: Adele vermasselt George-Michael-Tribut, flucht und legt dann Hammer-Version hin


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Die 59. Verleihung der Grammys am Sonntag (12. Februar) kann man mit Fug und Recht als eine Nacht der Diven bezeichnen. Geprägt wurde die Veranstaltung von denkwürdigen Auftritten von Beyoncé und Adele – beide rekordverdächtig oft für den Musikpreis nominiert. Letztere sahnte dann auch richtig ab: Adele heimste u.a. Grammys für das „Lied des Jahres“, das „Album des Jahres“ und die „Aufnahme des Jahres“ ein. In allen drei Kategorien wäre auch für Beyoncé etwas drin gewesen.

Den meisten Menschen (inklusive der Produktionsleiter der über dreistündigen Show) dürfte aber vor allem Adeles Erinnerung an den im vergangenen Jahr verstorbenen George Michael in Erinnerung bleiben. Die Sängerin brachte eine entschleunigte Version von Michaels „Fastlove“ und schien dabei so aufgeregt, dass sie den Anfang regelrecht verpatzte.

Mit Tränen in den Augen

Laut und deutlich fluchte sie „Fuck, ich kann das für ihn jetzt nicht kaputt machen“. Die amerikanischen Zuschauer der Grammy-Verleihung bekamen das allerdings nicht mit. Es wurde rechtzeitig herausgeschnitten. In den USA laufen Live-Übertragungen mit mehreren Sekunden Verspätung. Grund dafür ist das inzwischen legendäre „Nipplegate“. 2004 war Janet Jackson mit Justin Timberlake in der Halbzeit-Show des Superbowls aufgetreten und hatte aus Versehen eine Brustwarze enthüllt.

Schließlich lieferte Adele nach ihrem sympathischen Patzer eine fantastische Fassung des Lieds ab und hatte schließlich Tränen in den Augen.