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Grammys 2021: Ice-T gewinnt mit Body Count einen Award für die beste Metal-Performance und flippt aus


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Für die Kategorie „Beste Metal-Perfomance“ nominiert waren „Underneath“ von Code Orange, „The In-Between“ von In This Moment, „Bloodmoney“ von Poppy und „Executioner’s Tax (Swing of the Axe) (Live)“ von Power Trip sowie „Bum Rush“ von Body Count – und der Award für die beste Metal-Performance 2021 ging an Body Count. Dies ist der erste Grammy für die 1990 durch den Rapper Ice-T gegründete US-amerikanische Band, die besonders durch ihre damalige Innovation, Hip-Hop-Elemente mit Heavy Metal und Hardcore Punk zu verknüpfen, berühmt wurde.

„Oh Shit! Wir haben gewonnen.“

Als die diesjährigen Nominierten noch einmal über den Bildschirm flimmerten und die Nachricht kam, dass Body Counts „Bum Rush“ als diesjähriger Gewinner ausgewählt worden war, konnte Frontman Ice-T es erst gar nicht glauben. An seiner Seite waren seine Frau Coco und Tochter Chanel, als der Rapper aus New Jersey ungläubig hervorbrachte: „Oh Scheiße! Nein, nein, nein! Das passiert gerade wirklich. Oh mein Gott. Wir sagen immer, ‚Grammys – was auch immer‘, aber … Oh Gott, wow. Und wir haben gewonnen.“

Ice T
Ice-T’s erste Reaktion auf die Verkündung, dass er mit Body Count einen Grammy gewonnen hat.

Dann sammelte er seine Gedanken und fuhr fort: „Lasst uns mit einem Shoutout an die Mitglieder beginnen, die nicht hier sind: Beatmaster V, Mooseman, D-Roc [The Executioner], der die Band vor etwa 30 Jahren gegründet hat.“ Ice-T hatte seine Tochter Chanel während der Dankesrede auf seinem Schoß sitzen, als er weiter ausführte: „Und all die neuen Mitglieder Vincent Price, Ill Will, Juan of the Dead, mein Sohn Little Ice, Sean E. Sean und das wahre Mitglied, Ernie C.“

Freudentränen

Ice-T lenkte dann seine Aufmerksamkeit auf das Team um Body Count und bedankte sich bei seinem Produzenten, Century Media, seinem Manager und weiteren Mitgliedern. Schließlich rief er erneut „We won!“, hob Chanel hoch und ermutigte sie, die Teufelshörner-Handgeste vor dem Computerbildschirm zu machen. Dann meldete er sich von der Videokonferenz ab, sprang auf und wanderte durch den Raum.

Sowohl er selbst, als auch seine Partnerin Coco schienen beide zu Tränen gerührt und sprachlos. Besonders Coco war offensichtlich stolz darauf, dass Ice-T, bürgerlich Tracy Lauren Marrow, nach einer mehr als drei Jahrzehnte langen Karriere im Rap und Metal seinen allerersten Grammy-Gewinn errungen hatte.

Rich Fury Getty Images for The Recording A

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