Guns N’Roses wird während „Paradise City“ der Strom abgedreht


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Ausgerechnet als Dave Grohl sich zu einer kraftvollen Aufführung von „Paradise City“ auf die Bühne begab, wurde Guns N’Roses am Samstag (04. September) pünktlich um 22 Uhr bei einem Konzert des BottleRock der Strom ausgestellt.

Axl Rose und seine Kollegen gehörten zu den Headlinern des Festivals, das am Wochenende stattfand. Was die Band offensichtlich nicht beachtete, war die Ansetzung einer Ausgangssperre ab 22 Uhr, die von den Veranstaltern auch peinlich genau eingehalten wurde.

Axl Rose ließ sich einfach nichts anmerken

Guns N’Roses hatten gerade ihren „Appetite for Destruction“-Kracher, der als Closer fungiert und noch einmal einen letzten Höhepunkt setzen soll, begonnen, als Dave Grohl von den Foo Fighters mit seiner Gitarre loslegte. Nur dauerte es nicht lange, dass kaum noch etwas zu hören war. (Im Video finden Sie den irgendwie auch unfreiwillig komischen Moment ab Minute 3:05!)

Die Band und Grohl spielten weiter, ohne sich groß etwas anmerken zu lassen. Videos, die anschließend im Netz kursierten, zeigen, wie das Publikum das Lied mit Axl Rose gemeinsam stemmt, bevor der Sänger sein Mikrophon in die Menge wirft.

Überraschend kam es jedenfalls nicht, dass der Stecker gezogen wurde: Das Festival, das auf der Napa Valley Expo stattfindet, unterliegt schon länger einer strengen Ausgangssperre, da es in einem Wohngebiet liegt.

In den vergangenen Jahren bekam auch auch Grohls eigene Band, die Foo Fighters, von den Festivalveranstaltern den Stecker gezogen, als sie ihre festgelegte Auftrittszeit überzogen. Auch vor lebenden Legenden wird nicht Halt gemacht – 2019 traf es Neil Young.