„Harry Potter“-Serie: Was der Trailer verrät – und was nicht

Drei beste Freunde und ein Stein der Weisen: HBO Max bringt „Harry Potter“ zu Weihnachten auf den Bildschirm.

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Für alle, die noch immer auf ihren Hogwarts-Brief warten, gibt es gute Neuigkeiten: An Weihnachten kehren Harry, Hermine und Ron auf die Bildschirme zurück – in der mit Spannung erwarteten HBO-Max-Adaption von J. K. Rowlings geliebten Büchern.

Im ersten Trailer zu „Harry Potter and the Philosopher’s Stone“ wird die komplett neue Besetzung vorgestellt: Dominic McLaughlin schlüpft in die Rolle von Harry, Arabella Stanton spielt Hermine Granger und Alastair Stout gibt Ron Weasley. Die drei künftigen besten Freunde treffen als staunende Elfjährige im Hogwarts-Express aufeinander. Der Clip gewährt außerdem erste Blicke auf einige der ikonischsten Momente aus dem Buch – darunter Harrys Begegnung mit dem Halbriesen Hagrid (Nick Frost), der Gang über den magisch verborgenen Bahnsteig 9¾ am Bahnhof King’s Cross, das Aufsetzen des Sprechenden Huts, Harrys erster Auftritt als Sucher für Gryffindor auf dem Quidditch-Feld und zahlreiche weitere Szenen, die bei langjährigen Fans der Romane und der früheren Filme garantiert Nostalgie wecken werden.

Der zweiminütige Teaser zeigt außerdem John Lithgow als Schulleiter Albus Dumbledore, Janet McTeer als Professor Minerva McGonagall und Paapa Essiedu als Professor Severus Snape. HBO plant, sieben Staffeln zu drehen und auszustrahlen – eine für jedes der sieben „Harry Potter“-Bücher. Rowling fungiert als ausführende Produzentin des Projekts.

Rowlings Kontroverse um Transrechte

Die Autorin hat in den vergangenen Jahren sowohl die Öffentlichkeit als auch frühere „Potter“-Stars mit ihrer lautstarken transfeindlichen Rhetorik gegen sich aufgebracht. Daniel Radcliffe, der Potter in den Filmen (2001–2011) verkörperte, erklärte, Rowlings Äußerungen machten ihn „wirklich traurig“. Emma Watson, die in den Filmen Granger spielte, sagte, ein Gespräch mit Rowling über ihre Ansichten sei „nie zustande gekommen“. Und Keira Knightley, die für eine Hörbuchausgabe der „Harry Potter“-Bücher verpflichtet worden war, gab an, von Rowlings Haltung nichts gewusst zu haben, und appellierte an alle, sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen.

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HBO-Chefin für Inhalte Casey Bloys, der die Kritik nicht entgangen war, äußerte sich im Mai letzten Jahres in einem Podcast zur Serie. „Es ist ziemlich klar, dass das ihre persönlichen, politischen Ansichten sind“, sagte Bloys. „Die stehen ihr zu. In Harry Potter wird heimlich nichts eingeschleust. Und wer mit ihr diskutieren möchte, kann das auf Twitter tun.“

Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil