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Harvey Weinstein mit Coronavirus infiziert

Harvey Weinstein wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Wie und bei wem sich der zuletzt in Isolationshaft befindliche Häftling angesteckt hat, ist noch nicht bekannt. Das berichtet „Deadline“. „Von so etwas haben wir noch nie gehört“, sagte die PR-Chefin des ehemaligen Hollywood-Produzenten, Juda Engelmayer, am Sonntag. „Ich kann noch nichts Genaueres sagen.“

Weinstein, vor wenigen Tagen 68 Jahre alt geworden, saß bis vor kurzem auf der New Yorker Gefängnisinsel Rikers Island ein, die als eine der am härtesten bewachten der USA gilt. Kontakt zu anderen Häftlingen ist nicht vorgesehen – der zu Wärtern natürlich unvermeidbar. Dennoch sollen sich allein in Rikers Island bereits 40 Gefangene mit COVID-19 angesteckt haben.

Weinstein: verurteilt zu 23 Jahren Haft

Möglich ist, dass Weinstein sich beim Umzug ins „Wende Correctional Facility“, einem Hochsicherheitsgefängnis in der Stadt Alden im Erie County, New York, östlich von Buffalo, das Virus geholt hat (in diesem Gefängnis sitzt auch Mark David Chapman ein, der Mörder John Lennons). Weinstein werde nun jedenfalls medizinisch behandelt, die Behörden verweisen jedoch darauf, dass keine Informationspflicht über den Gesundheitszustand von Häftlingen besteht. Im Wende-Knast soll Weinstein aber auch nicht seine Jahre absitzen. Der einstige Filmmogul soll darin lediglich medizinisch und psychologisch untersucht werden – danach wird über seinen finalen Aufenthalt entschieden.

Harvey Weinstein wurde am 24. Februar in New York zu einer Freiheitsstrafe von 23 Jahren verurteilt. Die Jury hatte ihn des sexuellen Missbrauchs von zwei Frauen schuldig gesprochen. Er selbst bezeichnete sich auch nach Schuldspruch der Geschworenen noch als unschuldig.


So lustig vertreibt William Shatner mit seinen Logbuch-Tweets die Corona-Angst

Quarantäne-Tagebücher sind keine Seltenheit. Dass die von Promis mehr Aufsehen erregen, ist logisch. Wenn die meist alltäglichen und persönlichen Informationen aus der selbst auferlegten Isolation zudem kreativ und humorvoll sind, erweitert sich der Radius automatisch. So auch im Fall von William Shatner, der einen eigenen Stil gefunden hat und sein Alter Ego „Captain Kirk“ sprechen lässt. https://twitter.com/WilliamShatner/status/1240291037492342784 Seine Twitter-Posts beginnen mit „Computer-Logbuch des Captains: Sternzeit xy der selbst auferlegten Isolation“ und berichten anschließend von seinen Hunden Espresso und Macchiato – stilistisch natürlich an ein Sci­ence-Fic­tion-Szenario angelehnt, um die „Stark Trek“-Referenz perfekt zu machen. Im ersten Teil heißt es: „Nach meiner…
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