Hauseinbruch! Erneut Polizei-Ärger für „Flash“-Star Ezra Miller


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Im Januar 2022 wurde die Polizei in Vermont wegen eines Einbruchs in ein Wohnhaus an der County Road in der Stadt Stamford gerufen. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass aus dem Haus mehrere Flaschen Alkohol entwendet wurden. Die Hausbesitzer waren nicht anwesend. Die Auswertung von Sicherheitskameras belegte, dass es sich bei dem Einbrecher um Schauspieler Ezra Miller handelte.

Am 7. August wurde nun Anklage gegen den zuletzt wegen mehrerer Vergehen in Turbulenzen geratenen „Flash“-Star erhoben. Am 26. September muss er laut „Deadline“ vor dem Vermont Superior Court in Bennington aussagen.

Was bedeutet dies alles für Ezra Millers Karriere? Im Sommer war bekannt geworden, dass der Schauspieler, der als non-binär gilt, einen 12-Jährigen verbal angegangen sein soll. Auch die Eltern einer 18-jährigen gingen zur Polizei und beschuldigten ihn, ihr Kind einer Gehirnwäsche unterzogen und entführt zu haben. Miller wurde außerdem zuvor zweimal auf Hawaii verhaftet, unter anderem wegen einer Schlägerei in einer Karaoke-Bar.

„Flash“ gilt als Vorzeigeprojekt

Ungeachtet all dieser Vorwürfe, die für Miller bislang keine ernsthaften juristischen Folgen hatten, geht es nun um die Zukunft des „Flash“-Films, der für Juni 2023 angesetzt ist. Bislang hat Warner Bros. nicht an dem Datum gerüttelt oder aufmerken lassen, dass man die Verfehlungen des Hauptdarstellers für ein Problem halten könnte.

Quellen zufolge hat das Studio in den letzten Monaten versucht, bei Miller zu intervenieren. Das berichtet ebenfalls „Deadline“. Ob diese Bemühungen Früchte tragen werden, bleibt abzuwarten. In den meisten Hollywood-Verträgen mit Schauspielern gebe es Klauseln, die bei moralischen Vergehen greifen und es so dem Studio ermöglichen, einen Imageschaden zu begrenzen. Ob das in Millers Fall so ist, bleibt weiter unklar. Angeblich ist Warner Bros. von dem Blockbuster-Potenzial von „Flash“ (mit Ben Affleck UND Michael Keaton als Batman) sehr überzeugt. Testvorführungen hätten begeisterte Reaktionen ausgelöst.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de +++