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Highlight: ROLLING STONE hat gewählt: Die besten Alben des ersten Halbjahres 2019

HERO: Britney Spears über Madonna

Tut mir leid, aber ich würde lieber Madonna treffen als den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Madonna hat etwas, das man nicht erklären kann – das, was jemanden zum Star macht. Wenn sie in einen Raum kommt, zieht sie alle Blicke auf sich. Sie ruht so in sich selbst, hat keine Angst, das Leben voll auszukosten und zu sagen, was sie denkt. Das hat etwas von kindlicher Unschuld und fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

„Madonna war es völlig gleich, ob sie kritisiert wurde“

Madonna war der erste weibliche Popstar, der seine Karriere völlig selbstständig steuerte und sich ein eigenes Image schuf. Dabei war es ihr völlig gleich, ob sie kritisiert wurde. Sie hat bewiesen, dass sie so viele verschiedene Dinge machen kann – Musik und Filme und Mutter sein. Ihre Songs sind schon heute Klassiker. Stücke wie „Holiday“ oder „Live To Tell“ sind zeitlos, keine Wegwerf-Hits. Manchmal ist sie launisch oder esoterisch, aber was sie sagt, ergibt immer Sinn. Sie ist eine Diva und macht, was sie will, aber sie ist gleichzeitig auch ein sehr liebevoller Mensch.

Als Britney Spears Madonna traf

Das erste Mal bin ich ihr 2001 begegnet, bei einem ihrer Konzerte. Ich kam in die Garderobe, ihre Tochter Lola saß da, und ich war richtig nervös. Ich sagte zu Madonna: „Kann ich dich umarmen?“ und kam mir total blöde vor! Aber sie war sehr nett. Ohne Madonna wäre ich ganz sicher nicht hier. Ich weiß noch, mit acht oder neun Jahren rannte ich im Wohnzimmer rum, singend und tanzend, und wollte unbedingt so sein wie sie. Alle meine Freundinnen hören ihre Sachen heute noch. Madonnas Bühnenpräsenz hat so viele Sängerinnen inspiriert, man erkennt ihren Einfluss bei Frauen wie Kelly Clarkson oder Shakira, die ihre moves übernommen haben.
Madonna hat so viel hinter sich, sie ist schon so lange dabei, und die Frau sieht immer noch so gut aus!

„Es war immer Teil von Madonnas Kunst, einfach sie selbst zu sein“

Sie hat viele Jahre im Blick der Öffentlichkeit verbracht, und das kann ziemlich hart sein. Aber sie hat dem Druck nie nachgegeben und angefangen, sich alles von der Seele zu schreiben, was eine gute Therapie ist und dich bei der Stange hält. Madonna trägt so viel Licht in sich und erweckt viel mehr natürliche Aufmerksamkeit als der Rest von uns. Sie hat an dem festgehalten, woran sie glaubt, das gemacht, was sie als richtig empfand, und das war immer Teil ihrer Kunst, einfach sie selbst zu sein.

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Die Working Class schlägt zurück: Rapper Slowthai kapert die Energie von Punkrock

Ehrung für die Abgehängten. Originelle Pop-Charaktere aus der Unterschicht werden in Großbritannien weiterhin allseits verehrt, auch wenn von der viel beschworenen Arbeiterklasse nicht mehr viel übrig geblieben ist. Als „Stimme einer Generation“ bezeichnete jedenfalls der „Guardian“ bei seiner Wahl zum Album des Jahres den 24-jährigen Rapper Slowthai aus Northampton für seine geistreich-knalligen Momentaufnahmen des britischen „working-class life“. Herumhängen, Durchkämpfen, Ärger mit der Polizei … Und Platz neun in der Jahresauswertung des „Guardian“. Auf seinem Debüt „Nothing Great About Britain“ spiegelt Tyron Kaymone Frampton alias Slowthai die Verhältnisse in seinem Heimatland und entzauberte gleichzeitig den Mythos Brexit. Dazu kommen seine furiosen…
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