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HERO: Rick Rubin über James Brown


In einer Hinsicht ist James Brown wie Johnny Cash: Johnny gilt als ein König des Country, und es gibt viele Leute, die Countrymusik zwar hassen, Johnny aber verehren. Mit James Brown und R&B ist es das Gleiche. Seine Musik ist einzigartig – dieser Ton, dieses Gefühl. Brown ist sein eigenes Genre. Er hatte ein großes Talent zur Selektion – als Songwriter, Produzent und Bandleader. Er hielt alles knapp und prägnant Er wusste, was zählt Und er hatte die besten Musiker, the funkiest of all bands.

„Bei James Brown stand im Zentrum immer der Groove“

Hätte Clyde Stubblefield bei einer normalen Motown-Session getrommelt, dann hätten sie ihn nicht das spielen lassen, was er für James bei „Funky Drummer“ spielte. James’ Vision gab dieser Musik Raum. Und im Zentrum stand immer der Groove, während es so vielen R&B- und Motown-Künstlern damals eher um konventionelle Songs ging. James Browns Songs sind nicht konventionell. „I Got You“, „Out Of Sight“ – das sind die ultimativen Vehikel für einzigartige, sogar bizarre Grooves.

James Brown und HipHop-Samples

Der erste HipHop-Hit, der ein Brown-Sample benutzte, war „Eric B. Is President“ von Eric B. & Rakim. Ab da war kein Halten mehr. Ich selbst kann mich nicht erinnern, bei meinen frühen Platten mit LL Cool J oder den Beastie Boys je Samples von James Brown verwendet zu haben. Ich wollte Platten produzieren, die sich so gut anfühlten wie die von Brown, aber ohne ihn zu samplen oder zu kopieren. Mir ging’s drum, das Gefühl, das einem diese Grooves geben, zu verstehen. Das wollte ich mit Drumcomputern hinkriegen.

James Brwon und „The T.A.M.I. Show“

An demselben Feeling arbeiteten auch die Red Hot Chili Peppers und ich bei „BloodSugarSexMagik“. Wir folgten James Browns Idee, dass nicht immer alle Musiker gleichzeitig spielen müssen. Gib dem Bass seinen Moment; hab keine Angst, einen Song nur mit Gitarre anzufangen oder ihn zwischendurch auf Gitarre und Schlagzeug zu reduzieren. Diese Art von Dynamik hört man auf den Platten von James Brown. Vor Jahren hab ich mal Prince in Minneapolis besucht; ich saß in einem Büro und wartete auf ihn, und auf einem Bildschirm lief in Endlosschleife James Browns Auftritt aus dem Konzertfilm „The T.A.M.I. Show“ von 1964. Das ist vielleicht die absolut beste Rock’n’Roll-Performance, die je von Kameras festgehalten wurde. Die Rolling Stones spielten da auch, überhaupt die wichtigsten Rock-Acts der damaligen Zeit – und James Brown kommt auf die Bühne und macht sie alle platt.



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