Highlight: Videogalerie: Die Super Bowl Halftime Shows von 2000 bis 2011

Hier hören: Prince, Sting und Ronnie Wood spielen den Stones-Hit „Miss You“

Im neuen Interview mit dem amerikanischen ROLLING STONE anlässlich seines bevorstehenden Albums „57th & 9th“ reflektiert Sting auch über das Alter – und den Tod vieler Rock-Ikonen, die das Musikjahr 2016 geprägt hatten.

„Sterblichkeit macht sich bemerkbar, besonders in meinem Alter“, so der Sänger. „Ich bin 64. Wir sind alle schockiert, wenn eine unserer Ikonen stirbt: Prince, David [Bowie], Glenn Frey, Lemmy. Sie sind Götter, auf ihre Weise. Sobald sie sterben, stellen wir unsere eigene Unsterblichkeit infrage. Sogar ich als Rockstar muss mich infrage stellen. Es ist eine bittersüße Erkenntnis: Am Ende bringt Hybris uns gar nichts.“ Seinen neuen Song „50.000“ hat Sting eine Woche nach Prince‘ Tod geschrieben.

Sting und Prince kannten sich, hatten in den Achtzigern sogar einmal die Bühne geteilt – eine seltene Paarung, denn Prince trat in jenem Jahrzehnt so gut wie nie mit Stars ähnlichen Kalibers gemeinsam auf.

Kooperation

Bei einem Konzert in der Londoner Wembley Arena im Rahmen der Parade-Tour (14. August 1986) spielte er gemeinsam mit Sting und Ronnie Wood den Rolling-Stones-Hit „Miss You“, den Prince verehrte, versetzt mit einem Snippet von „The Roof Is On Fire, dem 1964er-Hit von Rock Master Scott & the Dynamic Three.

Prince gibt wie immer ordentlich Anweisungen, und Sting slappt extra stark los:


Kritik: The Revolution in Amsterdam – „Our Clothes, Our Hair – We Don't Care!“

Dies ist die wahrscheinlich einzige Band auf der Welt, die zuletzt vor 33 Jahren in Europa gastierte, die auch keinen Song, der jünger ist als 33 Jahre, aufführt, also kein neues Album eingespielt hat, außerdem ohne ihren Anführer unterwegs ist – und die dennoch mit offenen Armen empfangen wird: The Revolution. Das Amsterdamer Paradiso, 1500 Zuschauer passen rein, war schon einen Tag nach Bekanntgabe des Konzerts ausverkauft. Ein Abend in Gedenken an Prince. Die gegenseitige Liebe zwischen Band und niederländischem Publikum hat einen außergewöhnlichen Grund. Die Dankesrede der Gitarristin Wendy Melvoin geht an diesem Abend weit, weit über jene „It's…
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