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Höhere Lizenzgebühren: Apple droht mit Schließung von iTunes


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Apple soll dem Verband der Musikindustrie mehr Geld für jeden über iTunes verkauften Song zahlen. Der Verband fordert die Lizenzgebühren von bisher 9 auf 15 Cent zu erhöhen, was einer Steigerung von 66% entspricht. Diese Erhöhung müsste entweder Apple, die Plattenfirma, oder der Kunde tragen.

Heute soll das Copyright Royalty Board über die Forderung der NMPA abstimmen. Apple hatte im Vorfeld bereits betont, dass es weder gewillt sei, die Preise für die Songs bei iTunes anzuheben, noch die Erhöhung selbst aufzufangen. Bereits im April 2007 erklärte iTunes-Vizepräsident Eddy Cue: „Sollte iTunes höhere Lizenzgebühren zahlen müssen, steigt die Wahrscheinlichkeit, nicht mehr kostendeckend arbeiten zu können- was keine Alternative ist.“

Cue sagt ebenfalls deutlich, wie Apple auf die Lizenzgebühren reagieren würde: „Apple hat wiederholt deutlich gemacht, dass es in diesem Geschäft Geld machen will. Apple ist nicht gewillt den iTunes Store weiterhin zu betreiben, wenn das nicht mehr profitabel ist.“


Let There Be Baerbock: Annalena Baerbock ist die erste grüne Kanzlerkandidatin

Anmerkung: Dieses Porträt erschien zuerst in Heft 2/21, als die Kanzler-Kandidatur noch nicht feststand Es gibt eine seltsame und ungewollte Allianz von Leuten, die sich Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin der Grünen wünschen. Die einen tun es, weil sie sie wirklich als Kanzlerin wollen. Andere, weil es ihnen symbolpolitisch wichtig ist, dass eine Frau kandidiert. Wieder andere, weil sie denken, dass die Grünen mit Baerbock schlechter abschneiden als mit dem Co-Vorsitzenden Robert Habeck. Das mal vorneweg. Wir kommen darauf zurück. Jedenfalls stehen die Meinungen über die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock, positiv wie negativ, schon ziemlich dafür, dass man sie möglicherweise in Wahrheit…
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