„House of Gucci“: New Wave als Soundtrack für den Fashion-Thriller


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Der nach „The Last Duel“ zweite Film des Jahres von Star-Regisseur Ridley Scott wirft seine Schatten voraus. Nach Veröffentlichung des neuen Trailers von „House of Gucci“ schlug das Film-Portal cinemablend.com Lady Gaga bereits als nächste James-Bond-Schurkin vor. Bei der Premiere in New York waren Style-Experten von ihrem blonden „Mini-Pony“ begeistert. In Deutschland kommt der Film am 02. Dezember in die Kinos. 

Die Sängerin/Schauspielerin übernimmt in der Thriller-haften Saga über das italienische Modehaus die Rolle der zwielichtigen Patrizia Reggiani; an der Seite von Adam Driver. Für den hohen Superstar-Faktor sorgen auch Salma Hayek, Al Pacino oder Thirty-Seconds-To-Mars-Sänger Jared Leto.

Auch der „Gucci“-Soundtrack im ästhetischen Geist der 1980er verspricht Spektakuläres. Klassiker wie „Sweet Dreams“ von den Eurythmics oder Blondies „Heart of Glass“ geben den Bildern eine kongeniale Atmosphäre. Dazu adaptiert der britische Filmkomponist und Produzent Harry Gregson-Williams die Vorgaben aus der New-Wave-Ära in die Jetztzeit. Seichtes und Schrilles, Keyboardflächen und Electro-Tracks.

In einem Interview am Rande der „Gucci“-Premiere bemerkte Blondie-Songwriter Chris Stein nicht ohne Stolz, dass „Heart of Glass“ mittlerweile zum signifikanten Sound für die Umbruchzeit zwischen den 1970ern und 1980ern avanciert ist. „Ist doch nett, dass der Song jetzt in Filmen und Dokumentationen für den Vibe einer Ära verwendet wird.“

Den Trailer zu „House of Gucci“ hier sehen: