„I give a fuuuuck!“ Ein Gespräch mit Orlando Bloom


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Vor dem Fahrstuhl im Four Seasons Hotel lungern Mädchen und Jungs, die Telefone griffbereit. Orlando Bloom könnte im Fahrstuhl stehen, dann muss blitzschnell das Foto für Twitter geschossen werden. Mit Fotos von Orlando kann man sehr gut punkten, der ist begehrt wie Vampir Robert Pattinson vielleicht. Oder Pirat Johnny Depp. Eben einer der Garde, die nicht einmal mehr mit einem Sack über dem Kopf einfach so zu Starbucks gehen könnten.

Orlando sitzt 15 Stockwerke höher und muss arbeiten. Zwei, drei Dutzend Menschen aus der ganzen Welt warten auf ihn, weil die ganze Welt auf ihn zu warten scheint. Es geht um “ Die drei Musketiere“ (Kinostart am heutigen 1. September), und er gibt ein Interview nach dem anderen. Stundenlang, tagelang, vielleicht wochenlang, das Interesse ist riesig. Er wird gefragt werden, wie es ist, mit Christoph Waltz zu drehen (Waltz spielt Kardinal Richelieu). Und wie es ist, mit Milla Jovovich zu spielen (sie ist Milady, die böse Verführerin).  Er wird nach seiner Supermodel/Victoria-Secret-Frau Miranda Kerr und dem Baby gefragt werden. Wie es so ist als junge Familie. Das interessiert die Leute sehr, weltweit.

Vor dem Interview wird höflichst nachgefragt, ob man ihn genau darauf bitte nicht ansprechen könnte. Weil: Darüber wollten alle sprechen. Ok. Wir versuchen also in den 20 Minuten lieber herauszufinden, ob es sich bei dem Schauspieler auf dem seidenen Sofa eventuell um einen passenden Prototyp für den modernen Star 2011 handelt.

Der Manieren-Check. Orlando Bloom steht auf, wenn jemand den Raum betritt. Er fragt, wo man sitzen will. Er räumt benutzte Kaffeetassen weg.  Hallo, wie gehts? Wie war Ihr Tag bisher? Früh aufgestanden? Ja, kennt er zu gut. Telefonieren mit Europa und so. Orlandos Look: Er trägt einen zerknautschten Pullover, dunkle Jeans, kaum Bart. iPhone griffbereit. Er gähnt, immer mal wieder. Nun ja. Nicht wirklich unhöflich. Er hält die Hand korrekt vor den Mund. Er schaut interessiert, aber nicht aufgeregt. Bloom ist in der Profi-Liga. Er ist ein Blockbuster-Gesicht. Kein Milchbubi mehr, der anfängt. Er absolviert Routine mit Lässigkeit.



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