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Iced Earth: Jon Schaffer bekennt sich nach Kapitol-Stürmung für schuldig


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Iced-Earth-Gründungsmitglied Jon Schaffer bekannte sich im Prozess um seine Beteiligung am Sturm auf das Kapitol am 6. Januar in zwei von sechs Anklagepunkten für schuldig. Das berichtete unter anderem CNN. Der Gitarrist soll nun die Möglichkeit bekommen, in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden, mit der US-Regierung zu kooperieren und möglicherweise auch in anderen Fällen als Zeuge auszusagen.

Haftstrafe könnte deutlich milder ausfallen, als angenommen

Für schuldig bekannte sich der Gitarrist vor dem Gericht für die Störung des ordnungsgemäßen Ablaufs der Regierungsgeschäfte und das Eindringen in ein gesperrtes Gebäude ohne rechtmäßige Befugnis mit einer gefährlichen oder tödlichen Waffe. Als einer der Ersten sei Schaffer in das Kapitol eingedrungen, bekam dann aber laut eigener Aussage Reizgas ins Gesicht, woraufhin er das Gebäude verließ, während er selbst noch sein Pfefferspray in der Hand hielt. Alleine für die Anklagepunkte, in denen sich Schaffer für schuldig bekannte, drohen ihm eigentlich bis zu 30 Jahre Haft. Aufgrund einer Verständigung mit dem Kläger, in diesem Fall der US-Regierung, wird die Strafe aber wohl wesentlich geringer ausfallen. So heißt es, dass die Anwälte von Schaffer eine Einigung erzielen konnten, durch die ihm nur zwischen dreieinhalb und viereinhalb Jahren Haft drohen.

Zukunft der Band fraglich

Der 53-jährige konnte nun zunächst unter Auflagen das Gefängnis verlassen. Seine berufliche Zukunft ist derweil ungewiss: Im Zuge der Anschuldigungen verließen drei von fünf Mitgliedern die Metal-Band, auch das Label Century Media scheint den Plattenvertrag aufgelöst zu haben – so sucht man bei einer Auflistung der Künstler auf der Webseite vergebens nach Iced Earth.

Bei dem Sturm auf das Kapitol in Washington, D.C. am 6. Januar 2021 gelang es etwa 800 Trump-Anhängern, in das Regierungsgebäude einzudringen. Ihr Ziel es war, den Senat und das Repräsentantenhaus an der förmlichen Bestätigung des Sieges von Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl 2020 zu hindern und damit Donald Trump verfassungswidrig zur Fortsetzung seiner Präsidentschaft verhelfen. Infolge der Ereignisse, die zahlreiche Beobachter als Putschversuch werten, kamen fünf Menschen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.


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