„Ich bin wieder da!“: Giorgio Moroder im Videointerview

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„Ich bin wieder da!“: Giorgio Moroder im Videointerview

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Diese Socken! Als sich Giorgio Moroder im Berliner „Soho House“ zum Interview in einen tiefen Ledersessel fallen lässt und die Beine übereinander schlägt, fällt der Blick auf lauter kleine Schnurrbärte, die wie Fledermäuse über seine Strümpfe flattern. Sein neues Markenzeichen.

Der legendäre Hit-Produzent und Klang-Ingenieur von Künstlern wie Donna Summer oder David Bowie begeht sein Comeback offenbar mit Humor. „Ich bin wieder da“, sagt er und grinst schelmisch in die Kamera.

„Ich liebe Skrillex“

Sein neues Album „Déjà Vu“ ist eben erschienen, eine chartstaugliche EDM-Compilation, für die sich zeitgenössische Sternchen wie Charli XCX oder Sia mit dem altgedienten Produzenten zusammen getan haben. Seit Daft Punk ihn im Song „Giorgio by Moroder“ noch unsterblicher machten, ist er auch bei jungen Künstlern wieder sehr gefragt.

Der Stolz auf sein Lebenswerk tendiert dabei nicht zur Eitelkeit, ganz im Gegenteil erzählt Moroder mit Staunen und geradezu kindlicher Freude von der Verehrung der jungen Leute für seine Musik, die sie „offenbar im Internet anhören“. „Die jungen Leute wissen Bescheid“, so der 75-Jährige.

Bowie als Bergsteiger

Dabei hat sich viel getan, in den letzten Jahren, in denen Musik nicht mehr die Hauptrolle im Leben von Giorgio Moroder spielte. Heute entstehen Produktionen oft über den Weg des digitalen Datenaustausches. Früher war das noch anders, wie der Produzent erzählt.

David Bowie musste für die Aufnahmen von „Cat People“ zum Beispiel extra in Montreux von einem Berg herunterklettern und Moroder selbst hatte abends ja auch schon wieder einen Flug nach Los Angeles zu kriegen…

 

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