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„Ich glaube, dass Musik ein Ereignis sein sollte“: Adele verteidigt Streaming-Absage

Mit ‚25’ schlug Adele große Wellen, stellte einen Rekord nach dem nächsten bei den Verkaufszahlen auf – und es scheint darüber hinaus wenige zu geben, welche die neue LP nicht großartig finden (Hier können Sie die RS-Rezension lesen!) – wenn man Noel Gallagher mal außen vor lässt.

Doch die Platte sorgte auch deshalb für Aufregung, weil Adele sich, ganz im Gegensatz zu den meisten ihrer Musikerkollegen, dagegen entschied, ‚25’ den einschlägigen Streaming-Diensten zur Verfügung zu stellen. Damit stieß sie auf allerlei Unverständnis, vor allem bei ihren (jüngeren) Fans, die es bisher gewohnt waren, die Musik der Sängerin auch streamen zu können.

Im Interview mit „Time“ erklärte die Sängerin nun erstmals die Hintergründe für diesen viel diskutierten Schritt:

„Ich glaube, dass Musik ein Ereignis sein sollte. Für mich ist es so, dass ich den Veröffentlichungstagen von allen Alben, die rauskommen, entgegenfiebere. Ich nutze keine Streaming-Angebote. Ich kaufe meine Musik. Ich lade sie herunter und kaufe eine physische Kopie, um auszugleichen, dass irgendjemand irgendwo dies nicht tut.“

Außerdem erzählte sie, dass sie dem Thema „Streamen“ insgesamt äußerst skeptisch gegenüberstehe: „Ich kann keine Bindung zu etwas eingehen, von dem ich noch nicht weiß, wie ich dazu stehe.“ Adele stellte klar, dass sie die volle Verantwortung für ihre Entscheidung übernehme. Sie stehe damit zwar unter großem Druck, so die Musikerin, doch ließe sie sich deshalb davon nicht abbringen.

„Ich bin stolz auch meine Entscheidung. Ich wäre auch stolz gewesen, wenn das Album gefloppt wäre. Ich wäre stolz gewesen, weil ich meiner Sache treu geblieben bin und ich finde, dass das als Künstler sehr wichtig ist“, sagte Adele. 

Die Entscheidung, auf Spotify und Co zu verzichten tat dem Erfolg von ‚25’ kein Abbruch, denn es ist schon jetzt das bestverkaufte Album in den USA seit Adeles ‚21’. Immerhin gingen davon drei Millionen Einheiten über den Ladentisch und mehr als zehn Millionen Fans versuchten beim Verkaufsstart letzte Woche Tickets für die heißbegehrte Tour der 27-Jährigen zu ergattern.


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