Iggy Pop stellt neues Material der Stooges in Aussicht


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The Stooges hatten das Comeback gut hinbekommen. Der Rolling Stone konstatierte damals zum Erscheinen von „The Weirdness“ 2007: „Reunions sind immer eine riskante Angelegenheit, aber die Stooges haben es richtig gemacht – sie haben sich zuerst auf den Bühnen gezeigt und sich ihren guten Ruf Gig für Gig zurück erkämpft.“ Diese Live-Gewalt, die die Gebrüder Asheton an Drums und Gitarre und natürlich Rampensau Iggy Pop am Mikro, auf der Bühne aufbringen konnten, fand sich in Teilen auch auf dem Comeback-Album wieder. Der Tod Ron Ashetons im Januar 2009 markierte dann natürlich das Ende der Reunion der Gründungsmitglieder. Nun ließ Iggy Pop jedoch verlauten, dass das Thema Stooges vielleicht noch nicht ganz durch ist. Zum ersten Mal seit 30 Jahren traf er sich für ein paar Aufnahmen mit James Williamson, der auch bei „Raw Power“, dem letzten Album vor der fast 30 Jahre währenden Pause, mitgewirkt hatte.

Ausschlaggebend sei Williams Entscheidung gewesen, dass er nun, wo er das Rentenalter erreicht hat, wieder Lust auf Rock’N’Roll hätte. Williamson wurde in diesem Jahr in seinem Job in der Elektronikbranche pensioniert. Iggy Pop erzählte dem US-Rolling Stone: „Er meinte zu mir: ‚Bevor ich mir einen Winnebago oder eine andere Rentenschleuder kaufe, dachte ich mir, ich könnte ebenso gut wieder ein wenig raus auf die Straße und rocken.‘ Tja, so fing das an.“

Man habe sich also zusammen getroffen und an ein paar Ideen gearbeitet. Mit konkreten Ergebnissen: „Wir haben ein Stück namens ‚Pain In The Ass‘ aufgenommen. Also dachten wir uns, wir könnten noch eine B-Seite aufnehmen und das als Single rausbringen.“ Man habe zudem noch einen weiteren „wundervollen, akustischen Song über Rons Tod“. Aber Pop wisse noch nicht, ob man diesen Song wirklich herausbringen sollte.