Im neuen ROLLING STONE: CD Rare Trax – „Hell In Paradise“


von

1. Serpentwithfeet „The Black Spiral“

Josiah Wise alias Serpentwithfeet aus Baltimore veröffentlichte erst kürzlich sein Solodebüt, „Soil“. Auf der Japan-Edition findet sich dieser tolle Bonus-Track zwischen Soul, Gospel und Klassik.

2. Yoko Ono „Hell In Paradise“ (Demo)

„Hell In Paradise“ eröffnet Onos „Starpeace“ (1985) mit Disco-Pop, der an Sparks erinnert. In dieser bisher unveröffentlichten Demoversion singt sie es ganz intim nur zu Klavierbegleitung.

3. Damien Jurado „Silver Timothy (Abbey Choir)“

Selten hat man Jurado so befreit singen hören wie in diesem Song seines Albums „Brothers And Sisters Of The Eternal Son“. In der alternativen Abbey-Choir-Version kommt der psychedelische Folk-Charakter stärker zur Geltung.

4. The Magnolia Electric Co. „Lonesome Valley“

2007 erschien das Boxset „Sojourner“, das drei neue Studioalben und eine EP von Jason Molinas famoser Band enthält. „Lone­some Valley“ bildet den Auftakt zu seinem Americana-Vermächtnis.

5. Richard Swift „Paisley Park“

Eine der wenigen gelungenen Cover­versionen eines Prince-Songs: Der kalifornische Sänger verlegt „Paisley Park“ von den 80er- in die 70er-Jahre, verortet es zu lässig swingendem Piano irgendwo zwischen Gilbert O’Sullivan und Harry Nilsson.

6. Joey Dosik „Almost Doesn’t Count“

Sogar Quincy Jones zeigte sich begeistert vom Talent des jungen Soul-Sängers aus Los Angeles. Die bislang unveröffentlichte Klavierballade „Almost Doesn’t Count“ steckt voll fein gesetzter, zarter Harmonien.

7. Cherry Glazerr „Territorial Pissings“

Das kalifornische Trio zähmt das Irrsinnsstück von Nirvanas „Never­mind“, macht daraus einen fast fröhlich anmutenden Garage-Rock­-­Song, näher am Punk als an Grunge.