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IMA 2019: Sting erhält den HERO-Award


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HERO-Award für Sting!

In dieser Kategorie HERO zeichnen wir mit Sting einen Künstler aus, der nicht nur eine unverwechselbare Stimme hat und einige der unvergänglichen Hits der vergangenen 40 Jahre schrieb – geehrt wird ein Weltstar, dessen jahrzehntelanges politisches und gesellschaftliches Engagement überzeugen.

STING erhält den HERO-Award


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Als Sting in den 80er-Jahren so berühmt war, dass er alles machen konnte, war ein Text im Feuilleton überschrieben: „Der Mann, der zu viel wusste“. Gordon Sumner, der Arbeitersohn aus Wallsend im Norden Englands, war einige Jahre Englischlehrer. Er las viel. Er schrieb Songs voll literarischer Anspielungen. „Ghost In The Machine“, eine Platte seiner Band The Police, ist nach einem Buch von Arthur Koestler betitelt. The Police waren ein Drei-Mann-Kraftwerk, sie verquickten Stings eingängige Drei-Minuten-Popsongs mit den verzögerten Rhythmen des Reggae, und so wurden sie mit ihrer ersten Platte 1978 zu Superstars. „Message In A Bottle“, „Every Little Thing She Does Is Magic“, „Spirits In The Material World“ – Songs, die bis heute auf Tausenden von Playlisten stehen. Sting, der Intellektuelle als Popstar, löste die Gruppe nach dem Welthit „Every Breath You Take“ und der letzten Tournee 1984 auf. Es war alles erreicht.

So machte Sting allein weiter – mit den Jazz-Musikern Branford Marsalis, Kenny Kirkland, Omar Hakim und Darryl Jones. Das Album „The Dream Of The Blue Turtles“ (1985) und die Live-Platte „Bring On The Night“ (1986) sind Zeugnisse der inspirierten Fusion von Stings raffiniertem Songwriting und der Improvisationskunst der Musiker. Sting befasste sich in seinen Liedern mit den Soldaten im Ersten Weltkrieg („Children‘s Crusade“), mit dem nuklearen Abraum („We Work The Black Seam“), mit der Konfrontation im Kalten Krieg („Russians“) und mit den Müttern der Verschleppten in der argentinischen Militärdiktatur („They Dance Alone“). Der portugiesische Dichter Fernando Pessoa war kein Fremder für Sting: „Fragile“, einen seiner schönsten Songs, nahm er auch in einer Fassung auf Portugiesisch auf.



The Police: Drei Egos, fünf Platten, sieben Jahre

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf musikexpress.de veröffentlicht. Sie verbanden Pop-Melodien mit Reggae, changierten zwischen Punk-Rotz und chirurgischer Präzision, boten schlaue Texte und schlichte Lautmalereien: Gegen Ende ihres Schaffens als „die vermutlich größte Band der Welt“ gefeiert, lieferten The Police Musik für den Mainstream. Aber mit einer großen Portion Sophistication. Bevor es weiter zu unserer ME-Helden-Story geht, seht hier Stings Auftritt bei unserer Preisverleihung – der nächste IMA kommt bestimmt! „Tatsächlich stand The Police ganz oben auf meiner Liste potenzieller Bandnamen“, erinnerte sich Stewart Copeland 2014 in einem Radio-Interview mit dem US-Sender NPR, „danach folgten weitere, einer lahmer als der andere.…
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