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Montag: Alex Benjamin, Winona Oak

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PANEL 2019: Faber votet mit

Wer seine Stimme hört, würde nicht vermuten, dass er erst 24 Jahre alt war, als sein Debüt „Sei ein Faber im Wind“ erschien. Faber heißt eigentlich Julian Pollina, ist italienischer Abstammung, wuchs in Zürich und mit sizilianischen Volksliedern auf. Das ist aber nicht der einzige Einfluss, den man in Fabers Stücken hört: Polka, französische Chansons, Folklore, Singer-Songwriter in krachiger Variante, „Akustik-Punk für Mädchen“.

Mit 15 Jahren fing er an, erste Lieder zu schreiben, finanzierte dann 2015 seine erste EP „Alles Gute“ durch Crowdfunding, ein Jahr später kam die zweite EP „Abstinenz“ und schließlich landete er in den Berliner Hansa Studios, um sein erstes Album aufzunehmen. Nach dem Release ging es steil nach oben: Fast alle Konzerte der Tour waren ausverkauft oder wurden hochverlegt. Faber sieht diesen Erfolg als Ergebnis von harter Arbeit und reinem Glück.

2018 wurde Faber mit dem Swiss Music Award ausgezeichnet. Statt an der Verleihung teilzunehmen, spielte er an dem Abend ein Konzert und bedankte sich per ironischer Videobotschaft, in der er seine Kritik an der ausschlaggebenden Bedeutung von Verkaufszahlen einflocht und erklärte: „Ich habe nun einen solchen Preis und nun kann ich ohne Neid sagen: Ich befürchte, dieses Event ist eher ein Schaulaufen für Prominenz, als dass es wirklich um Musik geht.“

Um Faber hat sich die Band Goran Koč y Vocalist Orkestar formiert. Die Musiker sind nicht nur live dabei, sondern arbeiten auch im Studio viel an den Arrangements mit. Faber singt Deutsch, flirtet mit textlichen Tabubrüchen, kokettiert derbe und selbstverliebt. Doch es gibt auch noch Jimmy Ragusa, Julian Pollinas zweites kleines Projekt, der auf Italienisch singt und somit wohl doch in die Fußstapfen seines Vaters Pippo Pollina tritt.


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