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“In Real Life There Is No Algebra”: Zum 50. Geburtstag der “Twin Peaks”-Schauspielerin Sherilyn Fenn

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“In Real Life There Is No Algebra”: Zum 50. Geburtstag der “Twin Peaks”-Schauspielerin Sherilyn Fenn

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Natürlich spielte Sherilyn Fenn, heute (01. Februar) vor 50 Jahren in Detroit geboren, in Dutzenden Kinofilmen mit, darunter “Two Moon Junction”, “Von Mäusen und Menschen” und auch in allerhand B-Movies; aber das alles ist von geringer Bedeutung, denn mit ihrer Darstellung der Audrey Horne in David Lynchs und Mark Frosts Serie “Twin Peaks” hat sie sich ein Denkmal gesetzt.

Wohl keine andere weibliche Figur des modernen Serienfernsehens strahlte eine dermaßen undurschaubare, sinnlich-verspielte Erotik aus. Selbst Agent Dale Cooper, sonst der beherrschteste Mensch des Fernsehplaneten, konnte sich ihrer infantil-lasziven Ausstrahlung kaum entziehen. Im späteren Verlauf der Serie wird Audrey alle überraschen, denn sie liefert entscheidende Hinweise zur Aufklärung der Morde in Twin Peaks.

Natürlich zahlte sich ihr Auftritt in der zunächst höchst erfolgreichen Mysterie-Serie aus: “People” wählte sie 1991 zu den 50 schönsten Menschen der Welt – und fortan war Fenn abonniert auf die Femme Fatale.

>>> Twin Peaks: So geht es in Staffel drei mit den Charakteren weiter

Ausgerechnet Jennifer Lynch, die Tochter des Regisseurs, sorgte für den wohl entscheidenden (negativen) Karriereeinschnitt, als sie Fenn in “Boxing Helena” besetzte, einer “gewollt erotischen Phantasmagorie” mit allerhand “psychologischen Plattitüden” (Lexikon des internationalen Films). Hier werden ihrer Figur von einem psychopathischen Chirurgen Arme und Beine amputiert. Kim Basinger wusste wohl, warum sie die Rolle zuvor ablehnte.

Gut, dass Fenn im nächsten Jahr – mit der neu gedrehten dritten Staffel von “Twin Peaks” – noch einmal die Chance bekommt, in die Haut von Audrey Horne zu schlüpfen. Oder hat sie den Cliffhanger aus der letzten Episode womöglich doch nicht überlebt? Wir gratulieren herzlich zum 50. Geburtstag und haben noch einmal einige ihrer schönsten Szenen aus “Twin Peaks” zusammengestellt:

„Well, I am Audrey Horne, And I Get What I Want“ war ihr Motto. Ihre hintersinnige Erotik konnte sich von einem auf den anderen Moment entladen – z.B. wenn sie einfach nur eine Cocktail-Kirsche aß:

Zwischen Audrey und Agent Dale Cooper knisterte es von Anfang an – und allein der Blick von Audrey Horne, als sie den FBI-Agenten zum ersten Mal sah, verrät mehr als tausend Worte:

Komponist Angelo Badalamenti spendierte Audrey Horne ein eigenes Musikthema – und David Lynch schenkte Sherilyn Fenn eine der schönsten, introvertiertesten Tanzszenen der TV-Geschichte: 

 Der Audrey-Tanz ist für Fans längst Kult – und so findet er sich auch längst in anderen Welten wieder:

Benjamin Horne erkannte durchaus die reizvollen Qualitäten seiner Tochter Audrey und wollte sie sogar nach Bulgarien verfrachten, um ein neues Geschäftsfeld zu erobern:

Audrey und Donna hatten eines dieser unausweichlichen Frauengespräche auf der Damentoilette. Dabei gab Audrey Horne die hinreißende Lebensweisheit “In Real Life There Is No Algebra” zum Besten:

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