Ist FDP-Chef Christian Lindner der interessanteste Spitzenkandidat der Bundestagswahl 2017?

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Ist FDP-Chef Christian Lindner der interessanteste Spitzenkandidat der Bundestagswahl 2017?

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Als der Berufspolitiker Christian Lindner seiner späteren Frau einen Heiratsantrag machte, tat er dies nicht auf Knien, sondern auf einer Serviette.

„Willst du mich heiraten?“, kritzelte er da drauf.

Sie musste ankreuzen: Ja/Nein/Vielleicht.

„Große Dinge kann man auch auf kleine Servietten schreiben“, sagte Lindner dazu der „Bunten“.

Die Frage ist, was uns das über den Vorsitzenden der FDP sagen könnte.

Lindner kommt jetzt erst mal einen Flur des Düsseldorfer Landtags von Nordrhein-Westfalen heruntergelaufen: blonder Scheitel, gut sitzender Anzug, gute Laune, und führt dann in sein Fraktionsvorsitzendenbüro. Die Sonne scheint, die Stimmung bei der NRW-FDP ist seit dem Erfolg bei der Landtagswahl insgesamt bombig. Ein Rekordergebnis von 12,6 Prozent holte der Spitzenkandidat Lindner – obwohl oder weil er gesagt hatte, dass er selbst auf jeden Fall nach Berlin gehen will und damit die Wahl auch als Plebiszit für seine neue FDP im Bund ausgerufen hatte. Eine Rückfahrkarte gibt es nicht. Scheitert die Rückkehr in den Bundestag, dann ist die parteipolitische Karriere von Christian Lindner am 24. September bereits zu Ende. Sagt er selbst.

Aber darauf deutet wenig hin – mehr darauf, dass es für ihn jetzt erst richtig losgeht.

Im Moment ist er neben dem Grünen Robert Habeck die interessanteste neue Politikerfigur in Deutschland. Passt anscheinend in die Reihe Macron, Trudeau, Habeck, Renzi, Kurz, -also in die jugendlich wirkender Politikertypen, die „neu“ zu sein scheinen und die Fantasien der Leute über sachpolitische Mikroreformen hin-aus anregen und bedienen. Weil da ein Lifestyle des 21. Jahrhunderts mitschwingt.

„Comeback in Demut“

Lindner ist 38, jünger als alle anderen, von Kurz abgesehen. Und gleichzeitig schon ein Veteran, der bereits mit 21 in den Landtag kam und damals von seinem Förderer, dem früheren Bundesminister und NRW-FDP-Chef Möllemann, „Bambi“ genannt wurde. Er hat also nach kurzen Phasen als PR-Berater und Unternehmer schon zwei Jahrzehnte Berufspolitik hinter sich, in denen er jedoch nie in der konkreten Verantwortung eines Ministers stand, sondern mit dem Werben für sich und seine Politik beschäftigt war.

Unlängst stand im „Spiegel“, Lindner seziere Journalistenfragen zu einem „Narrativ“, -also dem sinnstiftenden Kern einer Geschichte, die sie angeblich bereits im Kopf haben und für die sie von ihm nur noch die richtigen Zitate brauchen. Unbestreitbar scheint, dass er hohe Medien-kompetenz hat, Kontrollbedarf und auch Wirkungsabsicht mitzudenken weiß. Aber damit sollte Lindner als „zickig“ rüberkommen – doch das war am Ende nur der „Spiegel“.

Christian Lindner

Wenn man in Lindners Büro sitzt und zu ihm sagt, dass man selbst noch gar kein Narrativ habe, lacht er.

Dabei ist das die Wahrheit. Es gibt keine sinnstiftende, kohärente Erzählung von Christian Lindner und seiner Partei, die er als die „neue FDP“ etikettiert.

Im Grunde geht es bei der Bundestagswahl am 24. September um zwei kleinere konkrete Fragen. Die große dahinter stehende wird bei dieser Wahl nicht gestellt. Sie lautet, ob in Deutschland eine andere politische Kraft jenseits von sozialdemokratischen Konservativen und konservativen Sozialdemokraten mehrheitsfähig ist. Es sieht nicht so aus, aber in Baden-Württemberg und Frankreich sah es auch nicht so aus. Bis hier der ökoliberale Grüne Winfried Kretschmann kam. Und dort Emmanuel Macron zum Präsidenten gewählt wurde für sein Bekenntnis zum doppelten Liberalismus, also gesellschafts- und wirtschaftspolitisch.

Die erste konkrete Frage ist, was denn Menschen wählen, die diese Gesellschaft und ihre Errungenschaften durchaus schätzen, also nicht mit ihrer Stimme für AfD oder Linkspartei protestieren, die aber die früher „groß“ genannte Koalition aus Union und SPD nicht mehr haben wollen. Sondern ein Politikwechselchen mit Merkel. Wählen die Grüne oder FDP? Die zweite konkrete Frage ist dann, ob Merkel, FDP und Grüne am Ende in einem Dreierbündnis zusammenfinden, um dieses Politikwechselchen nebeneinander zu betreiben oder es gegeneinander zu sabotieren.

Lindner wird sich hüten, öffentlich über die große Frage nachzudenken. Klar, Macron beeindruckt ihn. Aber für die FDP geht es um ein „Comeback in Demut“. Das ist Lindners Wortwahl. Die komplette Regieanweisung lautet: „Selbstbewusst in der Sache, verbunden mit Demut und Humor.“ Das ist ein schwieriger Spagat, den Lindner dadurch meistert, dass er zwischen Aggregatzuständen hin- und herwechselt, wie auch zwischen scharfen Pointen und gravitätischer Staatsmann-Tonlage.

Es gibt entscheidende Momente in einem Berufsleben, in denen man springt oder nicht. Lindner war 2011 Generalsekretär der Regierungspartei FDP, als er sprang. Vielleicht wäre es auch riskanter gewesen, nicht zu springen. Jedenfalls trat er zurück, bevor die alte Partei mit den Protagonisten Rösler, Brüderle und Westerwelle bei der Bundestagswahl 2013 unterging und mit 4,8 Prozent in die außerparlamentarische Opposition (APO) geschickt wurde.

Ziel: mittelgroße eigene Kraft

Man muss davon ausgehen, dass Lindner genau analysiert hat, dass die FDP scheiterte, nachdem sie mit 14,6 Prozent erstmals das geschafft hatte, was sie 1971 mit den berühmten Freiburger Thesen anstrebte: den Sprung von der flexiblen Mehrheitsbeschaffungspartei zu einer mittelgroßen eigenen Kraft. Das war immer das Ziel des verstorbenen Guido Westerwelle gewesen, des Lieblingsfeinds aller Linksliberalen. Nicht nur dabeistehen und zusehen wie die offiziell mitregierende Vorgängergeneration bei CDU-Kanzler Helmut Kohl. Sondern wirklich in liberalem Sinne verändern. Kohl, dies für die Jüngeren und vermutlich auch für einige Ältere, betrieb nämlich gar nicht die „geistig-moralische Wende“, von der er immer gesprochen hatte. Er regierte schön in der Mitte, wie Helmut Schmidt (SPD) vor ihm und Schröder/Fischer und Merkel nach ihm auch.

Die FDP der Jahre 2009 bis 2013 scheiterte daran, dass sie in dieser Zeit tatsächlich so was wie liberale Politik umsetzen wollte – und es gegen Merkel nicht hinbekam. Damit war sie in der Mitte-links-Gesellschaft und bei ihren Wählern schließlich untendurch. Vor allem zwei Petitessen hatten dabei desaströse Auswirkungen: Die „Mövenpick-Steuer“ auf Hotelfrühstücke. Und Rainer Brüderles sabberndes Altmännergeschwätz gegenüber einer Journalistin an einer Hotelbar. Das reichte, um die FDP aufzuknüpfen.

Lindner wurde danach Parteivorsitzender und redesignt die FDP seither von Düsseldorf aus. Ein Berliner Parteikollege mit Direktorenposten bei Boston Consulting hatte einen Strategieworkshop zur „Revitalisierung der Marke“ spendiert. Das werde völlig überschätzt, sagt Lindner, aber etwas verkürzt lautete die Erkenntnis: Der liberale Markenkern ist okay. Aber die alten Gesichter mussten natürlich weg – und das Gefühl der Kälte, das speziell Westerwelle ausstrahlte.

Liberale sagen, dass sie dem Menschen etwas zutrauen – im Gegensatz zu den anderen Parteien. Aber die gesellschaftliche Hegemonie hat die Position, dass sie die Schwachen zugunsten der Starken zurücklassen. Mit dem Begriff der Bildungsgerechtigkeit versucht Lindner eine neue emotionale Balance zu finden, die den freiheitlichen Kern der Eigenverantwortlichkeit gegen den Vorwurf des Asozialen absichert. Logik: Du musst eine gerechte Chance kriegen, und dann ist es deine Sache, was du selbstbestimmt draus machst.

Von den analogen Apotheken, klassische Altkundschaft, hat er sich wegbewegt, dafür ist Lindner der Mann der Start-up-Unternehmer. Für dieses jüngere, gebildete, leistungsbereite Milieu jenseits der akademischen Festanstellungen inszeniert er sich in einem Schwarz-Weiß-Werbespot als gepflegt unrasierter, 24/7 arbeitender Nonkonformist, ziemlich erledigt, aber dabei gut aussehend. Und unbeirrt, denn er ist ja überzeugt von dem, was er macht.

Er selbst spricht aus dem Off darüber, wie er dauerkritisiert werde: Zu viel Gerede über Steuern, über Start-ups, über Schulen, Rechtsstaat, Bürokratismus und Stau, das sei doch alles „Quatsch“. So bringt er seine Themen unter und platziert gleichzeitig das Identifikationsmotiv für seine Kundschaft: In dieser dauer-nörgelnden und blockierten Gesellschaft und Politik ist da endlich einer wie ich. Einer, der selbstbestimmt anpacken will. Einer, der an die Zukunft glaubt, an die Chancen von Globalisierung und Digitalisierung. Und der bereit ist, dafür zu streiten.

Was bedeutet Heimat?

So ist die ganze Figur Lindner angelegt. Seine Leute verbreiten gern in schwülstiger Prosa, ihr Mann -habe auch „in der schlimmsten Stunde“ der FDP noch an die Zukunft des Liberalismus „geglaubt“.

Es gibt in der Partei selbstverständlich auch Leute, die das anders sehen.

Ein langjähriger Weggefährte sieht Lindner als selbstverliebten Kontrollfreak, keineswegs nonkonformistisch, sondern überall anschlussfähig, wo es warm rauskommt. Mut nicht als Charaktereigenschaft oder politische Maxime, sondern als inszenierter Style. Allerdings handelt es sich um einen Enttäuschten, dem die FDP in Sachen Islam und Einwanderung zu liberal geworden ist.

Was bedeutet Heimat für einen Liberalen?

„Heimat ist eine individualistische Frage“, sagt Lindner in seinem Abgeordnetenbüro nach einer kurzen Denkpause. Bei unüblichen Fragen überlegt er wirklich.

Steckt in der Sehnsucht nach „Heimat“ nicht in vielen Fällen die Hoffnung, eben nicht allein zu sein, sondern natürlicher Teil einer kollektiven Identität?

„Nein“, sagt Lindner. „Teil eines von mir selbst bestimmten Umfelds. Heimat ist das, was Sie als Heimat begreifen.“

Im Lauf des Gesprächs differenziert Lindner seinen Gedanken dann zwischen Heimat und Zuhause. Als seine Heimat würde er das Bergische Land und Wermelskirchen bezeichnen, wo er nach der Scheidung seiner Eltern bei seiner Mutter aufgewachsen ist. Sein Zuhause ist Düsseldorf, da hat er sein selbst bestimmtes Umfeld. Bitte, er hat nichts gegen Berlin, seine Frau arbeitet dort, und er kennt und mag das übliche Umfeld aus Politik, Medien und angeschlossenen Berufsgruppen, die permanente Selbstreferenzialität, wer von wo nach wo wechselt und wer blöd ist.

Aber seine Freunde sind in Düsseldorf. Mit denen redet er über die Schule ihrer Kinder oder über ihre neuesten Geschäfte, Inszenierungen und Filme.

Klingt gut, doch die meisten Hochdruck-politiker schalten sofort ab, wenn die Sprache auf ein Thema außerhalb der Politik kommt. Mit Ausnahme von Fußball.

„Ja, aber ich glaube, dass man in dem, was man macht, besser ist, wenn man auch noch ein anderes gedankliches Standbein hat und ein Leben außerhalb“, sagt Lindner. Für hochintensive Aufgaben wie Spitzenpolitik sei das überlebenswichtig. „Wenn die einzige Leidenschaft der Dienst ist, bist du innerlich unfrei.“

Dienst. Seine Wortwahl.

Ein Parteikollege sagt, er duze den Christian und schätze ihn auch, aber eines sei ihm aufgefallen: Er habe keine Ahnung, worüber er sich mit dem Christian unterhalten sollte, wenn nicht über Politik. „Wofür hat er Leidenschaft?“ Das sei ihm nicht klar.

Lindner ist jedenfalls ein guter Redner, ein sehr guter Politikunterhalter. Wenn er vor dem Publikum steht, die rechte Hand in der Hosentasche, erinnert er an einen Late-Night–Moderator beim üblichen Monolog zu Beginn der Sendung. Er hat ein Reservoir mit ordentlichem Material und ein Gespür dafür, wann und wie er es einsetzen muss. Wenn er bei kleineren Parteiveranstaltungen mit den Mitgliedern redet, ist er jovial, aber nicht kumpelhaft, wie etwa ein Sozi oder Grüner es wäre.

Das mag wohl auch daran liegen, dass er seine Autorität schützen will. „Der Christian Lindner hat gesagt …“, das wird von manchen in der Partei als eine Art Verkündigung der letzten Weisheit intoniert und könnte auch Ausdruck einer starken Hierarchisierungskultur sein, die für Außenstehende allerdings überraschend dem Markenkern der selbstbestimmten Individualisten widerspricht.

Alle Medien schreiben über die FDP: „One-Man-Show“. Lindner sagt, das stimme überhaupt nicht. Selbst wenn die Partei breiter sein sollte – die Show ist es nicht. Kann es in der APO auch nicht sein. Ohne Bundestagsrepräsentanz ist man medial ziemlich aufgeschmissen, keine Sau interessiert sich für einen.

Lindner hat die Partei nach 2013 umbenannt, was kaum einer mitkriegte – sie heißt jetzt offiziell Freie Demokraten. Er hat ihr eine zusätzlich Farbe verpasst: Magenta zu Gelb und Blau. Aber es brauchte schon 2014 den berühmten „Tagesschau“-Kameraschwenk über die Beine der Hamburger Lokalpolitikerin Katja Suding, damit die Leute sich erinnerten, dass es die FDP noch gab, weil die einen dann über sie herzogen und die anderen sie schließlich tatsächlich wieder wählten.

Ideologische Projekte sind over

Seither geht es aufwärts, bei den meisten Landtagswahlen hat sie zugelegt, in Rheinland-Pfalz ist sie sogar wieder Teil einer (Ampel-)Regierung, die Mitgliederzahl steigt auch wieder. Es gibt sogar überfüllte Veranstaltungen. Früher habe man nach Wahlen keine Sitze mehr gehabt, sagte Lindner beim Bundesparteitag in Berlin. „Jetzt haben wir vor der Wahl keine Sitzplätze.“ Kam auch gut an.

Wofür steht Lindners FDP denn nun? Das ist für alle Parteien eine schwierige Frage. „Beliebigkeit“ ist ein äußerst beliebter Vorwurf, der die komplexe Realität einer individualisierten Gesellschaft negiert. Politiker sind nur noch selten Treiber und meist Getriebene der weltpolitischen Ereignisse und des Irrsinns der Mediengesellschaft.

Es geht offenbar eher um das, wofür die FDP nicht steht. Kein selbstverständlicher Mehrheitsbeschaffer der Union zu sein. Aber auch nicht mit allen regieren, Hauptsache Dienst-wagen. Es kommt in einer Sechsparteienrealität auch nicht mehr so oft vor, dass man jenseits von Union und SPD Regierungen mit zwei Partnern bilden kann, NRW ist da sicher eine Ausnahme.

Ideologische Projekte wie die „Wenden“ von Kohl und Westerwelle sind überhaupt over. Misogynie auch, Frauen sind jetzt willkommen. Es gibt in der FDP zwar kaum welche, aber für Fotos hat Lindner drei, die neben oder hinter ihm stehen. Freiheit ist ganz wichtig. Und Sicherheit? Ist auch ganz wichtig. Lindner muss keine Vergangenheit verteidigen – im Gegenteil, das gibt ihm Raum. Aber er sagt auch, er wolle noch mindestens 30 Jahre Politik machen. Deshalb darf er nicht überziehen und in die Westerwelle oder gar Möllemann-Falle tappen. Es gibt genügend, die nur darauf warten, ihn dahin abschieben zu können.

Die „Zeit“ notierte unlängst bereits besorgt angebliche Ähnlichkeiten zwischen ihm und Guido selig im „Gestus“ und der hohen Tonlage. Die sollten ihn erst mal richtig lachen hören! Letztlich, sagt ein anderer Kritiker, gehe es Lindner doch nur um Risikominimierung. Aber wer dieses Bedürfnis befriedigt und dabei stylish-nonkonformistisch rüberkommt, der dürfte eine absolute Mehrheit der Deutschen repräsentieren.

„Frei“, sagt der Duden, kann auch „leer“  bedeuten.

Der Grünen-Politiker Boris Palmer ist nicht nur klug, sondern redet zudem auch noch häufig sehr offen. Falls das kein Widerspruch sein sollte. Mit Lindner, sagt Palmer, könne man „Diskussionen führen, die man in der Politik nicht jeden Tag hat“. Mit ihm scheine die FDP auf als „neue Partei, bei der man nicht genau sagen kann, was sie ist, außer dass sie anders ist als früher“.

Und so ist es auch mit Lindners Multiple-Choice-Heiratsantrag per Serviette. Ist das cool oder risikominimierend, witzig oder nur albern? Nun, es ist der Style von Christian Lindner. Das Ergebnis war übrigens, dass die Wählerin das Kreuz an der von ihm präferierten Stelle machte. Also bitte.

Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst in der ROLLING-STONE-Ausgabe 7/2017.

Bundestagswahl: Das Ende der Grünen, wie wir sie kannten

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