Was sich hinter den Mauern italienischer Paläste verbirgt

Ein Bildband über Italiens Palazzi: Massimo Listri enthüllt Geschichte, Macht und verborgene Schätze italienischer Architektur.

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In Deutschland gibt es Burgen und Villen, Stadtsitze. Italienische Städte wiederum wären ohne ihre Palazzi kaum vorstellbar. Diese Bauwerke dominieren Plätze, Straßenzüge und Erinnerungen. Sie sind steinerne Zeugen eines Landes, das von Machtkämpfen und adeliger Selbstdarstellung geprägt wurde, aber auch von Kunstwerken. Der Bildband „Massimo Listri. Italian Palaces“ widmet sich diesen Gebäuden, von denen viele der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Fotograf Massimo Listri ist für seine Atmosphärenverdichtung bekannt, seine Bilder führen durch Festsäle, Privatgemächer, Treppenaufgänge und lichtdurchflutete Galerien. „Jeder Raum erzählt eine Geschichte“, heißt es. Gezeigt werden die Bauwerke von Familien, Epochen oder politischen Systeme, die ihre Spuren in Stuck, Fresken und Stein verewigt haben.

Darunter in Mantua die Spätrenaissance, der Manierismus im Palazzo Te, Mantua — der Palast entstand im 16. Jahrhundert unter Giulio Romano als Lustschloss der Gonzaga-Familie. Oder der Palazzo Pitti in Florenz mit seinen Barock- und klassizistischen Formen. Ein Adels- und Herrscherpalast, der über Jahrhunderte erweitert und umfunktioniert wurde.

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Massimo Listri. Italian Palaces

Einige der Fotografien wirken meditativ. Was befindet sich sich abseits der sichtbaren Ornamentik? Vielleicht Geschichten von Intrigen, Aufstieg, Niedergang und Wiedergeburt.

TASCHEN

  • Massimo Listri. Italian Palaces
  • taschen.com
  • Hardcover, 29 x 39,5 cm, 6,81 kg, 640 Seiten
  • EUR 175
Taschen Verlag