Rezo spricht bei Jan Böhmermann über menschliche Seite der CDU


Das Video des blauhaarigen YouTubers machte ihn im ganzen Land berühmt (auch wenn er vorher schon Hundertausende Zuschauer im Netz hatte).

Doch nicht nur positive Rückmeldungen bekam Rezo für seine offene, schonungslose Kritik an der CDU-Spitze. Die Politiker reagierten mit teils schlecht recherchierter Kritik auf die Vorwürfe des 26-Jährigen.

In Jan Böhmermanns „Neo Magazin Royale“ erklärte Rezo nun zum ersten Mal im Fernsehen einige Beweggründe für sein – bereits millionenfach geklicktes – Video und zeigte Verständnis für den Fehltritt einer seiner Kritiker.

Während Rezo wie bereits gewohnt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Generalsekretär Paul Ziemiak offen für ihre Aussagen angriff, hatte er versöhnliche Worte für den Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter.

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Auf Böhmermanns Frage, ob der YouTube-Star eine Entschuldigung von Politikern erwarte, die ihn unsachlich kritisieren, oder ihm gar falsche Anschuldigungen entgegengebracht hatten, antwortete Rezo: „Das ist das Menschlichste, was man tun sollte!“

Kiesewetter hatte auf Twitter einen Link zu einem Verschwörungsvideo geteilt, das fragliche Theorien und Komplotte hinter dem „Zerstörungs“- Video vermutete. Wie sich dann jedoch herausstellte, war dessen Macher aber bereits mit homophoben und antisemitischen Inhalten aufgefallen.

„Ich habe einen großen Fehler gemacht“

Nachdem er von einigen schockierten Nutzern darauf aufmerksam gemacht wurde, was für unseriöse Inhalte er im Netz verbreite, entschuldigte sich Kieswetter korrekterweise öffentlich bei Rezo und löschte seinen ursprünglichen Tweet. „Nächstes Mal recherchiere ich erst, bevor ich etwas teile“, so der 55-Jährige.

Dafür, dass er sich seinen Fehler eingestanden hatte, erntete der Außenpolitiker viel Lob. Rund 12.000 Mal wurde sein Tweet geliked. Auch Rezo nahm die Entschuldigung an und äußerte in Böhmermanns Sendung, Kiesewetters Fehltritt sei „menschlich“ und die positiven Rückmeldungen auf Twitter berechtigt.

Der Internet-Star mit der auffälligen Frisur betonte erneut, dass er das millionenfach geklickte Video aus freien Stücken und ohne jegliche finanzielle Motivation produziert hat. Sage und schreibe 14 Millionen mal wurde es bereits geklickt. Im Gespräch mit der „BILD am Sonntag“ äußerte jetzt Kramp-Karrenbauer: „Wir haben im Umgang mit diesem Video Fehler gemacht, auch ich persönlich.“



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