Podcast: Freiwillige Filmkontrolle


Mehr Infos

Highlight: Roy Orbison und bald Abba: Wie gut ist eigentlich ein Hologramm-Konzert?

„Bohemian Rhapsody“: Bryan Singer zahlt 150.000 US-Dollar an mutmaßliches Missbrauchs-Opfer

Der gefeuerte Regisseur des erfolgreichen Queen-Films willigte nun ein, eine Summe von 150.000 US-Dollar an Cesar Sanchez-Guzman zu zahlen. Dieser hatte Singer im Dezember 2017 wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Laut des mutmaßlichen Opfers hatte sich der Vorfall auf einer Yacht-Party im Jahre 2003 ereignet. Sanchez-Guzman war damals 17 Jahre alt.

2014 hatte Cesar Sanchez-Guzman Insolvenz angemeldet. Laut seiner Konkursverwalterin Nancy James war die Zahlungsforderung an Singer jedoch nicht als potentielle Einkommensquelle aufgelistet worden. Da sich die Insolvenz-Beauftragten des mutmaßlichen Opfers und Singers Anwälte nun jedoch auf eine Zahlung des Regisseurs von 150.000 US-Dollar geeinigt haben, wird die Anklage fallen gelassen, sobald dies vom Gericht genehmigt wurde.

Jetzt „Bohemian Rhapsody“ auf amazon kaufen

Der Anwalt des X-Men-Regisseurs gab nun eine Stellungnahme ab, in der er erklärte, Singers Zahlung habe nichts mit einem Schuldeingeständnis zu tun. „Mr. Singer bestreitet, den Ankläger überhaupt zu kennen, geschweige denn vor über 15 Jahren mit ihm interagiert zu haben.

Werbung

Rami Malek (Freddie Mercury) und Gwilym Lee (Brian May) in „Bohemina Rhapsody“
Rami Malek (Freddie Mercury) und Gwilym Lee (Brian May) in „Bohemian Rhapsody“

Die Entscheidung, das Geld an Sanchez-Guzman zu zahlen, ist von geschäftlicher Natur. Die Kosten für ein lang andauerndes Gerichtsverfahren hätten die Summe, die der Kläger fordert, weit überschritten.“

Singer glänzte mit Abwesenheit am Filmset

Die Klage war in der selben Woche erhoben worden, in der Singer von der Arbeit an „Bohemian Rhapsody“ ausgeschlossen wurde. Angeblich lag dies an seiner ständigen Abwesenheit während der Dreharbeiten und den Konflikten mit Hauptdarsteller Rami Malek. Im Januar veröffentlichte „The Atlantic“ einen Bericht, in dem vier weitere Männer den in Ungnade gefallenen Regisseur aufgrund sexuellen Missbrauchs Minderjähriger beschuldigten. Queen-Gitarrist Brian May äußerte, Singer wäre unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen sei.

Auch Oscar-Preisträger Rami Malek traf eine Aussage zu dem Vorfall: „Ich denke an alle, die so etwas durchmachen müssen. Es ist schlimm, das so etwas immer noch passiert und ich kann mir vorstellen, wie schrecklich das für Betroffene sein muss. Dass diese Dinge nach wie vor existieren, ist furchtbar.“

Twentieth Century Fox
Werbung

MagentaTV erleben: Digitales Fernsehen mit Internet- und Telefon-Flat zum Aktionspreis

Digital-TV mit Internet- und Telefon-Flat: Zeitversetzt fernsehen auf 100 Sendern/20 HD, Zugriff auf Streaming-Dienste, Serien & Filme in der Megathek

Jetzt Bestellen

Queen kündigen drei neue Musikvideos an

Mit der Veröffentlichung von „Bohemian Rhapsody“ schrieben Queen Musikgeschichte. Nun, rund 44 Jahre später, ist der Erfolg der Band immer noch nicht ansatzweise abgeklungen. Insgesamt über eine Milliarde YouTube-Klicks erreichte das legendäre Video kürzlich und brach damit einen Rekord. Auf seiner Lieblingsplattform Instagram veröffentlichte Gitarrist Brian May nun ein Ankündigungsvideo für ein Projekt, das die Band zu dem besonderen Anlass in die Wege leitete. „Ich habe hier ein kleines, nerviges Video für euch!! Aber es ist ein interessantes, kleines Projekt. Bri“, kommentiert der 72-Jährige. Bei der Aktion handelt es sich um eine Ankündigung dreier brandneuer Queen-Musikvideos. Diese sollen in Zusammenarbeit…
Weiterlesen
Zur Startseite