Jay-Zs „4:44“-Bonustracks sind endlich auf allen Streamingdiensten verfügbar
Die drei Songs – darunter Kooperationen mit James Blake und Blue Ivy Carter – waren zuvor exklusiv auf Tidal zu hören.
Jay-Z hat seine drei Bonustracks von „4:44“ endlich auf allen Streamingdiensten veröffentlicht.
Roc Nation bestätigte die Breitveröffentlichung der Tracks am Dienstag auf Instagram – exakt neun Jahre nach dem ursprünglichen Release von „4:44“. Die drei Songs – „Adnis“, „Blue’s Freestyle / We Family“ mit Jay-Zs Tochter Blue Ivy Carter sowie „ManyFacedGod“ mit James Blake – waren zuvor ausschließlich auf Tidal verfügbar.
„4:44“ erschien 2017 und ist bis heute Jay-Zs jüngstes Soloalbum – auch wenn er und Beyoncé ein Jahr später mit dem gemeinsamen LP „Everything Is Love“ nachlegten. Das Album enthielt Kooperationen mit Beyoncé, Frank Ocean und Damian Marley und wurde von der Kritik gefeiert: für Jay-Zs Selbstreflexion und Verletzlichkeit, vor allem seine Entschuldigungen für frühere Untreue.
„Jay-Z30“-Feiern in vollem Gange
Die Freigabe der „4:44“-Bonustracks ist auch Teil der laufenden „Jay-Z30“-Feierlichkeiten, die sich – wenn auch nicht ausschließlich – um den 30. Jahrestag von Jay-Zs Debütalbum „Reasonable Doubt“ drehen. Herzstück der Reihe ist eine Konzertserie, darunter ein kürzlicher Headliner-Auftritt beim Roots Picnic in Philadelphia sowie zwei Abende als Headliner im Yankee Stadium in New York City am 10. und 11. Juli. Am ersten Abend spielt er „Reasonable Doubt“ in voller Länge, am zweiten gibt es „The Blueprint“ zum 25. Jubiläum. Weitere Shows sind in Paris (10. September) und Los Angeles (23. Oktober) geplant.
Darüber hinaus kündigte Jay-Z eine neue Kooperation mit der Brooklyn Public Library an, die unter anderem limitierte Bibliotheksausweise umfasst, die alle 13 seiner Soloalben würdigen. Noch in diesem Jahr soll eine achtteilige Dokumentation erscheinen, Regie führt Rick Rubin. Und in New York City eröffneten gerade zwei Pop-up-Ausstellungen, die einen Blick auf die letzten 30 Jahre von Jay-Zs vielseitiger Karriere werfen.
„In der Lage zu sein, auf alles zurückzublicken und es jetzt in den Vordergrund zu rücken“, sagte Roc-Nation-Präsident Chris Santini gegenüber „Vibe“. „Das Archiv zu durchforsten und es im Hier und Jetzt relevant zu machen, indem man nutzt, was heute funktioniert, und schaut, wie gut es sich überträgt. Das war wirklich befriedigend.“