Grund zur Freude? „Akte X“ bekommt eine weitere Staffel

Als im Jahr 2015 bekannt wurde, dass „Akte X“ nach jahrelanger Pause mit einer zehnten Staffel auf den Fernsehbildschirm zurückkehren würde, war die Freude noch groß. Und ja, anfangs klang alles auch noch zu schön, um wahr zu sein. Neben David Duchovny und Gillian Anderson (Fox Mulder und Dana Scully), gab es auch noch ein Wiedersehen mit Mitch Pileggi (Walter Skinner), William B. Davis (Cigarette Smoking Man) und sogar den Lone Gunmen. Aber auch Serienschöpfer Chris Carter und viele weitere Autoren der Original-Serie arbeiteten am „Akte X“-Revival. Das konnte doch nur ein voller Erfolg werden, oder etwa nicht?

Zumindest in den USA war die zehnte Staffel von „The X-Files“ auch ein Quotenerfolg: Knapp 16 Millionen Zuschauer schalteten bei der Rückkehr von Mulder und Scully ein. In Deutschland jedoch schnitt die Serie nicht so gut ab, hier war „Akte X“ ein richtiger Quoten-Flop. Doch der Hauptmarkt ist natürlich nach wie vor Amerika und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit (und der Gagen), bis eine elfte Staffel angekündigt wurde. Und genau das ist jetzt geschehen.

Mehr Folgen

Staffel 11 soll dabei aus insgesamt zehn Episoden bestehen. Bei der zehnten Staffel waren es nur sechs Folgen und die vier zusätzlichen Episoden geben Chris Carter und seinem Team hoffentlich die nötige Zeit, um mehr in die Tiefe zu gehen.

Denn trotz des Quotenerfolgs in den USA waren viele Fans enttäuscht von der Wiedereröffnung der X-Akten: Zu lieblos und absurd waren die einzelnen Geschichten, Mulder und Scully wirkten wie eine Parodie der ikonischen Charaktere aus den 90er-Jahren. Und dann gab es auch nur zwei Mythologie-Folgen, die obendrauf auch noch zu unglaubwürdig und überstürzt waren. Zu allem Überfluss endete die zehnte Staffel auch noch mit einem sehr, sehr fiesen Cliffhanger.

Skeptisch bleiben

Einerseits freuen wir uns auf ein weiteres Wiedersehen mit Mulder und Scully und hoffen, dass die Serie oder zumindest die Geschichte der beiden Hauptfiguren zu einem würdigen Abschluss gebracht wird, allerdings befürchten wir nach der zehnten Staffel auch Schlimmes. Bleibt zu hoffen, dass Chris Carter und sein Team auf die Kritiker gehört haben und dieses Mal wirklich eine würdige Fortsetzung abliefern.



Alles, was man zu „Rust Never Sleeps“ von Neil Young wissen muss

Ende der Siebziger hatte Neil Young gerade eine dunkle Lebensphase hinter sich gelassen und mit „Rust Never Sleeps“ eines seiner besten Alben überhaupt abgeliefert. Wir beantworten die wichtigsten Fragen. Wann erschien „Rust Never Sleeps“? Am 22. Juni 1979 bei Reprise Records. In Deutschland am 02. Juli 1979. Wie wurde „Rust Never Sleeps“ aufgenommen? Die meisten Songs wurden live eingespielt und dann im Studio bearbeitet. Die erste Hälfte ist mit akustischen Instrumenten aufgenommen worden, wobei die ersten drei Stücke auf nachbearbeiteten Konzertmitschnitten von Youngs Solotour im Mai 1978 basierten. Zwei Stücke sind Studioaufnahmen: „Sail Away“ (stammt aus der Zeit von „Comes…
Weiterlesen
Zur Startseite