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„Joker“: Joaquin Phoenix flüchtete manchmal einfach vom Set


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Den „Joker“ kann man nicht mit angezogener Handbremse spielen

Auch „Joker“-Kollege Robert De Niro – der in dem Film einen Talkshow-Moderator spielt und damit an Martin Scorseses „The King of Comedy“ erinnert (ironischerweise keine Referenz an seine eigene Figur in dem Film, sondern an die von Jerry Lewis gespielten Mentor-Charakter) – bestätigte, dass Phoenix am Set „sehr anstrengend“ sein könne. Er betonte jedoch, dass es für eine solch komplizierte Rolle einfach „so ist, wie es sein sollte“.

„Joker“ startet am 10. Oktober in deutschen Kinos. Auf dem Filmfestival in Venedig gewann er den Goldenen Löwen. Seit einigen Tagen heizt der von Kritikern überschwänglich gelobte Comic-Film eine neue Diskussion über die kulturelle Bedeutung der Joker-Figur und seiner Spiegelung destruktiver Depression an.

Für Joaquin Phoenix war die Arbeit am Set durchaus eine Qual. Er nahm mehr als 20 Kilo ab und hatte nach den Dreharbeiten noch mit psychischen Problemen zu kämpfen.



„Batman“ und „St. Elmo's Fire“: Regisseur Joel Schumacher ist tot

Joel Schumacher ist mit 80 Jahren in New York nach einem einjährigen Kampf mit Krebs verstorben, wie ein Sprecher des Regisseurs bestätigte. Bekannt wurde der gebürtige New Yorker unter anderem mit den John-Grisham-Verfilmungen „Die Jury“ und „Der Klient“. Ab Ende der 80er gelangen ihm gleich mehrere Hits, darunter „Falling Down“ mit Michael Douglas“ und „Flatliners“ mit Julia Roberts. Zuvor hatte er 1985 mit „St. Elmo's Fire - Die Leidenschaft brennt tief“ bereits einen Generationenfilm abgedreht, der ihm den Weg zu den großen Studiofilmen ebnete. Ein Film, der auch autobiographische Züge trägt, bekannte sich der Regisseur doch später selbst zu jahrelanger…
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