Highlight: Joaquin Phoenix: 7 Fakten, die Sie über den „Joker“-Darsteller kennen müssen

Joker: Diese Killer-Playlist lief bei Joaquin Phoenix in der Maske

Joaquin Phoenix, der bei den diesjährigen Oscars für seine Rolle als „Joker“ als bester Schauspieler nominiert ist, scheint so einige Probleme mit Körperkontakt zu haben. Dies zumindest geht aus einem Interview mit Nicki Ledermann hervor, die für das Make-Up in „Joker“ zuständig war. Um die Situation für den Darsteller so angenehm wie möglich zu machen, versuchte sie es mit Musik.

„Als ich Joaquin das erste mal traf, sagte er zu mir: ‚Es tut mir leid, ich weiß, dass ich sehr schwierig sein kann, aber nimm es bitte nicht persönlich. Das liegt nicht an dir, sondern an mir, und ich will mich vorab schon einmal entschuldigen“, so Ledermann über ihre erste Begegnung mit dem diesjährigen Golden-Globe-Gewinner.

Laut der Make-Up-Designerin mag Phoenix es überhaupt nicht, wenn er angefasst oder grob behandelt wird. Für einen Schauspieler, der ständig in der Garderobe ist, sind das eigentlich keine guten Vorraussetzungen. „Es ist sehr schwer für ihn, weil er nicht diese Art von Person ist. Es gibt andere Schauspieler, die es lieben – sie lieben die Aufmerksamkeit, wenn man sich um sie sorgt und sie verwöhnt. Joaquin ist aber überhaupt nicht so“.

Um ein beruhigendes und angenehmes Klima für Phoenix zu erschaffen, ließ Ledermann immer Musik im Hintergrund laufen. „Ich bin stolz auf mich, immer die beste Musik zu haben“, so die Designerin gegenüber „NME“. „Joaquin und ich hatten immer etwas Musik im Hintergrund laufen, es war ein bunter Mix. Von alten 70er Songs bis hin zu modernen Sachen. Es ist eine sehr vielfältige Playlist“. Ledermann teilte nun ihre Liste auf Spotify. Unter anderem mit Musik von Sigur Ros, Ennio Morricone und Ben Howard.

Joker-Playlist auf Spotify:


Comic-Figur des Jahres 2019: Joker

Was ist eigentlich das Problem des Jokers? Man kann diesen Film nicht begreifen, ohne zwei andere Filme zu kennen, beide von Martin Scorsese inszeniert: „Taxi Driver“ und „King Of Comedy“. In beiden spielt Robert de Niro verzweifelte Männer in New York. In „Taxi Driver“ von 1976 ist er Travis Bickle, ein einsamer Vietnam-Veteran, der eine Wahlkampfhelferin umwirbt, dann eine junge Prostituierte retten will und sich in einen bewaffneten Kämpfer verwandelt. In „King Of Comedy“ von 1982 ist er Rupert Pupkin, ein Kauz, der bei seiner Mutter lebt, den Late-Night-Entertainer Jerry Langford bewundert und armselige Witze auswendig lernt, um ins Fernsehen zu…
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